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Mrz 27 2011

Große Emotionen – Das Problem von Nähe und Distanz

I love the way you love,
but I hate the way I’m supposed to love you back.


Silverchair – Miss You Love (1999) von


Mrz 19 2011

Stille Botschaften am stillen Örtchen – Raucherappell

Das Platzieren von bedeutenden Botschaften, Denkanstößen oder auch Parolen bekommt in unserer Reizüberflutungsgesellschaft eine entscheidende Rolle. Bunte Werbetafeln, Monitore, Blinkschriftzüge strapazieren die menschlichen Sinnsynapsen. Doch es gibt nach wie vor einen Ort im öffentlichen Raum, an dem der Mensch für sich ist, an dem er an sich ist, oder vielleicht auch nach Hegel an und für sich ist: das stille Örtchen. Lies weiter!


Jan 31 2011

Wochenansichten KW 2, 3 und 4

Titel für diese Wochen: Service an der Menschheit. Ich kümmer mich drum.
Die Wochen in der Kurzübersicht: Wichtig ist, dass man sich entscheidet, egal wie. Und deshalb entscheide ich mich dazu, die Entscheidung auf später zu vertagen. Lies weiter!


Jan 9 2011

Wochenansicht KW 1

Titel für diese Woche: “Hurra! Hurra! Steht da”.*
Die Woche in der Kurzübersicht: Panisch wie eine Eintagsfliege, die den Tag überlebt, windet sich der Mensch, wenn er von dem ablässt, was ihn lange Zeit in die Falle tappen ließ.

Lies weiter!


Nov 1 2010

Wortkollaps: Ausbekommen gekriegst!

An Halloween drehen die Leute anscheinend durch. Ich zelebriere das ja nicht, es ist einfach eine Gelegenheit um auszugehen. Dieses Jahr eben mal an einem Sonntag. Schon erstaunlich wie sich die Leute mit ihren Kostümen Mühe geben. Bei manchen setzt allerdings auch das Hirn zombie-mäßig aus. Das war mir im letzten Jahr schon aufgefallen: Eier auf Busse werfen. Als ich in den Bus gestiegen bin, um zum Duisburger HBF zu fahren, da war der Bus schon ordentlich vollgeseichert. Während der Fahrt flogen noch 2 Eier an den Bus. Verrückt.

Lies weiter!


Mrz 15 2009

“Die größte Lektion” Thomas D.

Vor über einer Woche habe ich mich von einem Menschen verabschiedet, der mir lange Zeit zur Seite stand. Abschied nehmen ist für mich das schwerste Thema überhaupt. Aber es hat sich was verändert. Statt dramatischen Szenen habe ich mich auf eine neue Art verabschiedet:  zwar tief berührt und trauernd, aber doch “angemessen” nach meinem Empfinden. Was nicht heißt, dass es da eine richtige oder falsche Art gibt. Ich dachte, dass mir nun die ganzen gedanklichen Anregungen und Ideen fehlen werden, denn ich selber bin ich ja zu sowas nicht in der Lage. ;) Ja, ich habe mal steif und fest von mir behauptet, dass ich nicht denken kann.
…lies weiter!


Mrz 7 2009

Bücher – die treuesten Begleiter

Mein Lieblingsbuch ist und bleibt “Die unerträgliche Leichigkeit des Seins” von Milan Kundera. Kaum ein anderes Buch enthält soviel Passagen, die das was mich berühren und beschäftigen so treffend umschreiben. Ich hab es schon dreimal gelesen und werde es wohl noch ein paar Mal zur Hand nehmen. Bücher sind treue Begleiter. Sie nehmen mich mit, lassen mich der Welt da draußen für einen kurzen Moment entflüchten. Die Worte und Gedanken geleiten einen in den Schlaf. In ihnen finde ich das ausgedrückt, was in mir schlummert und wofür mir einfach die Worte fehlen. Und wenn ich genug davon hat, dann klappt ich sie einfach zu.
…lies weiter!


Okt 17 2008

“Missing piece trifft Big O.” by Shel Silverstein

Hab das Buch schon mindestens 10 mal durchgeblättert und es gefällt mir immer besser. Bitte ganz anschauen


Ich gehe davon aus, dass youtube die Rechte an den Videos besitzt, die dort zum Einbau angeboten werden.


Sep 3 2008

Who? Me!

Ich hatte/ habe viele Namen: das Asti, die Schnuffi, de Snuffi, die Bubu, Attit, der Panda, Knödel, Kuschelmöhrchen, Stridy, da Asti, Kleene. Aber jetzt bin ich auch noch das Gänseblümchen. Wenns stressig wird lautet meine Devise: “Ok, tief durchatmen…ich bin ein Gänseblümchen!” Zwei Kolleginnen vom Radio benutzen diese Namen auch schon recht fleißig. Und eine von ihnen hat mir eine ganze Fotoserie gewidmet. Vielen Dank Aylin! Du bist auch eins.


Aug 10 2008

Altkluges Asti VI

“Wenn man einmal in einem Porsche saß, dann möchte man nicht mehr in einen Fiat Panda!”

Kann sich jetzt jeder denken was er will!


Jun 17 2008

Es kann nicht schlimmer werden! Doch es kann! …und dann?

And I’m just standing there, I can’t say a word, cause everything is just gone. (The Streets)

Genau. Dann ist es soweit. Man fällt…tief….richtig tief. Das Schlimme ist, man prallt nicht auf, man fällt weiter und weiter und hat das Gefühl, da kommt kein Boden. Da bleiben einem nur zwei Möglichkeiten: entweder man gibt sich dem Fall hin, wird irgendwann ohnmächtig und wacht gar nicht mehr auf oder man streckt die Arme aus, fühlt ob es rechts oder links irgendwas gibt, an dem man sich halten kann.

How long? How long will I slide? Seperate my side? (Red Hot Chilli Peppers)

Zunächst einmal muss man begreifen, dass der Fall, der Sturz oder wie auch immer nun mal passiert ist bzw. gerade passiert. Dafür muss man sich nicht schämen und darüber muss man sich auch nicht ärgern. Vor allem muss man sich im Klaren sein, dass man nicht komplett handlungsunfähig ist. In der größten Not hilft vielleicht folgendes:

Und du hältst mich an den Händen, weil du weißt, dass das gut tut, wenn man jemandem Halt gibt, der längst nicht mehr sicher steht. Ein Freund in solchen Momenten. Ein Freund mit Herz und Händen. (Virginia Jetzt)

Sich an seine Freunde wenden und reden, reden, reden. Nicht darüber nachdenken, ob man Horst oder Claudia nervt, weil man die selbe Geschichte grad zum 8. Mal erzählt. Mit vielen Leuten reden. Irgendwann fügt sich das Ganze zu einem Gesamtbild zusammen. Man bekommt Einschätzungen und Rückmeldungen und man kann dadurch viel besser, den eigenen Verstand wieder reaktivieren. Leider geht ja meist das Gefühl bzw. das Herz dem Kopf voraus.

Du hast gesagt, dass die Sonne scheint für den der sie nicht mehr begehrt
Ich sag die Sonne scheint so oder so, die Wolken entscheiden ob du sie siehst
Man könnte sagen das man das stärker liebt was man seltener sieht. (Tomte)

Reden, weiterreden, versuchen die Perspektive auf die Dinge zu ändern. Das ist schwierig, das gelingt auch nicht sofort und selbst wenn es mal gelingt, dann hält das meist nur für kurze Zeit an. Das gilt überhaupt: der Fall ist laaaaaaaaaang. Irgendwann wird das Tempo nur etwas langsamer. Aber das ist auch gut so, dann prallt man nicht voller Wucht unten auf. Aufhalten kann man den Fall nicht, da muss man durch. Zwischendurch sollte man sich aber auch mal zugestehen, dass man fällt. Augen zu und den Rausch genießen.

Ich nähte mir ein Bettbezug aus der Zeit die wir hatten
Und trink mir alte Wunden an so tief und allein. (Selig)

Man sollte nicht versuchen, auf dumme Gedanken zu kommen. Aber es ist ganz normal, dass der Kopf zuerst nur an dem festhält was mal war oder was mal sein könnte. Sich in diesen Gedankenspielen zu verlieren gehört dazu. Das beste Mittel gegen einen Kopf, in dem die Gedanken abwandern und durch denen die Konzentration nachlässt, ist ein aktiver Körper. Raus in die Natur. Und wenns nur 10 min sind, die man joggen kann. Auch keine Angst haben, dass der Körper zusammenbricht (weil man zu wenig schläft oder isst). Kann natürlich passieren, dass man kollabiert….na und! Is doch Wurst. Hauptsache man verschafft sich Bewegung. Sportkurse sind auch toll und vor allem lustig. Alles mitnehmen, auch wenn es sich komisch und nicht echt anfühlt. Irgendwann stellt sich das Gefühl der Freude wieder ein. Lachen zulassen, auch wenn es mechanisch ist und nicht mehr als ein Muskelzucken um den Mund. Das Gefühl, das damit normalerweise zusammenhängt, wird sich auch wieder einstellen.

Man kann sicher nicht behaupten dass es besser wird, wenn es anders wird
aber anders muss es werden, wenn es gut werden soll. (Virginia Jetzt)

Es ist erstaunlich, was man in der größten Krise für Potential in sich entdeckt. Und wie man anfängt, Dinge auszuprobieren und zu machen, die man sich vorher nicht getraut hat. Vielleicht ist es ein EGAL-Haltung, so nach dem Motto: Was soll ich denn jetzt noch verlieren? oder es ist ein seltsamer Drang im Menschen. Im Moment denke ich, dass 24 Stunden für einen Tag überhaupt nicht ausreichen. Die Möglichkeiten sind da, man muss sich ergreifen und mal was riskieren. Ich bin jetzt bei CampusFM im Vorstand. Hab ich noch nie gemacht, kann also nur dazu lernen. Ich bin verantwortlich für die PR und dafür, dass CampusFM Ende des Jahres viele Hörer und Fans in Duisburg und Essen hat (und darüberhinaus). Das bedeutet Verantwortung, das bedeutet jede Menge Arbeit, das bedeutet Mut, das bedeutet tolle Menschen kennenlernen, das bedeutet Fehler machen, das bedeutet LEBEN.

Das ist nicht die Sonne, die untergeht, sondern die Erde, die sich dreht. (Tomte)

Das Leben geht weiter. Irgendwie und ganz bestimmt. Was aber nicht heißen soll, dass es irgendwann gefühlsmäßig nur noch bergauf geht. Der Fall wird langsamer, irgendwann kommt man unten an und dann muss man den ganzen Weg wieder hoch. Ob man dabei bis ganz nach oben krabbelt oder vorher schaut, ob es nicht irgendwo eine Abzweigung gibt, das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ich finde, man sollte nicht wieder zu dem Punkt zurück, von dem aus man fiel. Einen komplett anderen Weg wird man aber auch nicht einschlagen können.

Und alles was wir hassen, seit dem ersten Tag
Wird uns niemals verlassen, weil man es eigentlich ja mag. (Tocotronic)

Gewisse Dinge bleiben einfach. Ich werd bestimmt immer in bestimmten Situationen ein Hasenfuß sein. Das ist okay. Ein Leben ohne Neurosen kann ich mir auch gar nicht mehr vorstellen. :)

I heard your voice through a photograph
I thought it up and brought up the past. (Red Hot Chilli Peppers)

Was zuerst ein tiefer Schnitt war, heilt langsam zu. Es kann aber passieren, dass z.B. die Kruste der Wunde durch bestimmte Dinge wieder aufgekratzt wird. Dann beginnt der Heilungsprozess wieder von neuem. Und eine Wunde wird nie ganz verschwinden. Irgendwann ist es eine Narbe. Aber Narben tun auch weh. Manche Narben reagieren auf bestimmte Witterungen und schmerzen dann. Es bleibt was zurück, es bleibt traurig. Schwierig zu akzeptieren, wenn vieles um einen herum und bei einem selbst gut und schön ist. Dann stört das, was schmerzt, aber das gehört nunmal dazu.

There are twenty years to go. A golden age I know.
But all will pass, will end to fast, you know. (Placebo)

Und dann gibt es Tage, an denen will man nur ganz viel Grießbrei und findet sich in Tagträumen wieder. Das sollte man zuerst mal hinnehmen und immer daran denken, das wird auch wieder ganz anders sein. Da muss man nur dran glauben und man muss zurückschauen und sich bewusst machen, wie oft man das schon geschafft hat. Der Körper ist zäh, die Seele ist zäh.

Vergiss Romeo und Julia. Wann gibts Abendbrot? Willst Du wirklich tauschen? Am Ende waren sie tot. (Kettcar)

Träumereien können Anregungen geben, aber sie bringen einen nicht wirklich weiter. Einen realistischen Blick zu bekommen, die Perspektive ändern, auch wenn das Gefühl einen fast wahnsinnig macht. Wer das schafft, der schafft fast alles und brauch vor nichts mehr Angst haben.

Meine Gefühle sind an und für sich
lächerlich einfach und einfach lächerlich! (Die Ärzte)

So, und jetzt mal ganz offiziell…Asti dankt: der lieben Teresa für Beistand und Humor, selbst im schlimmsten Chaos; dem Sabi für ein offenes Ohr, dem tollen Gudde-Laune-Party-Programm und den etlichen Kaffeklatsches ;) ; der Emma (Sabis Hund) mit der man so herrlich schmusen kann; der Frau Schmitz für das Freundschaftsangebot und dem tollen Buch; dem Robi, dem Chang, dem Mark, dem Fabian für coole Tanzabende und spannende Lokal-Sitzungen; der lieben Sabine im fernen Bremen; dem lieben Gerd (Alter Mann) der wirklich wusste wo es am besten langgehen sollte; dem Herrn Unkreativ für nette Gespräche und Anregungen; den Leutchen von CampusFM für ihr Vertrauen und ein paar Lesern, die hier auf ihre Art und Weise Anteil genommen haben (z.B. der Herr Spließ oder der Onkel Ecki oder das Kätzchen, oder auch Moni, die/der für kurzweilige Abwechslung gesorgt und noch ein paar andere.)

Ich hab ein bisschen Spaß, solang der Fall etwas ruht.

I was never loyal
Except to my own pleasure zone. (Placebo)

Let there be rock! (Tocotronic)

Demnächst kann es schon wieder so aussehen:

This is the hardest story that I’ve ever told
No hope, or love, or glory
Happy endings gone forever more
I feel as if I’m wastin’
And I’m wastin’ everyday. (Mika)


Jun 3 2008

Ich will…ich möchte!

Ich hab ein schönes Gedicht gefunden. Es stammt von dem Argentinier Jorge Bucay aus dem Jahr 1949. Allerdings habe ich was geändert. Alle Sätze beginnen mit “Ich will”, für mich steht doch “Ich möchte”. Diese Formulierung entspricht dann einem Wunsch, den man an jemand anderen richtet…und Wünsche werden erfüllt oder nicht.

Ich möchte, daß du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen
Ich möchte, daß Du Deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen
Ich möchte, daß du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten
Ich möchte, daß du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden
Ich möchte, daß du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken
Ich möchte, daß du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen
Ich möchte, daß du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben
Ich möchte, daß du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen
Ich möchte, daß du mich hältst, ohne mich festzuhalten
Ich möchte, daß du mich beschützt, aufrichtig
Ich möchte, daß du dich näherst, doch nicht als Eindringling
Ich möchte, daß du all das kennst, was dir an mir mißfällt
Daß du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern
Ich will, daß du weißt…..daß du heute auf mich zählen kannst…
Bedingungslos!


Mai 21 2008

Altkluges Asti Teil VI

In meine Sprüchebox gewandert, ist folgendes. (Ist sogar vom alten Jo persönlich, also vom dem G.o.t.h. to the e.)

“Wenn`s Dir im Kopf und Herzen schwirrt,

was kannst Du bess`res haben.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,

der lasse sich begraben.”

Ein Liebesgedicht in reinster Form. Für mich enthält es aber noch einen anderen wichtigen Aspekt. Starke Gefühle, welcher Art auch immer, sind bei mir immer eine Art Motor. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich mich erst in den Extremen ganz und gar spüre. Eben dann erst richtig lebendig bin. Wenn Trauer, Wut, Liebe so stark überschäumen, bin ich zuerst wie gelähmt, aber irgendwann schlägt es um in Antrieb, der mich immer zum erstaunen bringt. Ich denke, da liegt auch die Lösung. Ich selbst meine immer, in solchen Momenten, wenn besonders die negativen Gefühle hochkommen, dass ich handlungsunfähig bin. Das verursacht Angst und in der Vergangenheit habe ich mir da so reingesteigert, dass irgendwann gar nix mehr ging. Aber ich habe festgestellt, dass es genau anders ist. Im Angesicht der stärksten Gefühle, ist da doch sehr viel Kraft, die ich nutzen kann. Alles geht etwas leichter von der Hand. Wieso kann das nicht auch in Zeiten sein, in denen nicht unbedingt die Extreme angesagt sind?!?! Es könnte alles so einfach sein…



Mai 16 2008

Kleine Aufmerksamkeiten

In 2 Tagen von 2 Leuten 2 Bücher bekommen. Darum ganz offiziell: Vielen, lieben Dank! Der Dank gilt Prospero für “365 positiven Gedanken” (meine Sprüche-Box freut sich schon auf Futter) und der Frau Schmitz für “Die Aussöhnung mit dem inneren Kind”. Das bedeutet nun ganz viel Lektüre, die ganz viel Mut geben wird.


Mai 6 2008

Altkluges Asti Teil V (mal n ganzes Gedicht)

Das Gedicht habe ich von einem Bekannten mal bekommen. Ich denke, es ist selbstgedichtet.

In Liebe untergehen
Sehnsüchte spüren
die Seele berühren
Gefühle vergehen

Trauer zeigen
Tränen spüren
Leere fühlen
beim Abschied leiden

Angst haben
Mut finden
sich überwinden
Neues wagen

Träume leben
an sich glauben
auf neuen Wegen
der Sonne entgegen


Apr 30 2008

“Aua & Lacher” oder “Verweile doch oh Augenblick”

So, gestern Abend hatte ich mein erstes Drachenboot-Training an der 6-Seen Platte. Ich saß ganz hinten rechts, links neben mir eine Neue, die auch dazu überredet wurde ;) Der Trainier hat uns ganz schön rangenommen: 3 mal 250 mal mit und mal ohne Start und dann noch eine Wende, bei der ich kurz das Gefühl hatte, ins Wasser zu plumpsen. Ansonsten ist das echt anstrengend. Von der Kondition her gehts, nur hat sich meine rechte Schulter immer schnell verkrampft. Auch der Bewegungsablauf macht Schwierigkeiten. Kraft wird nicht aus den Armen geholt, sondern indem die Hüfte und damit auch den Rücken dreht. Hier mal die Theorie dazu.

Nach dem Training war mir ganz schön schwindelig und mein rechter Arm taub. Toll! Heute Morgen (nach 4 kurzen Stunden Schlaf) wollte ich zuerst nicht aufwachen, weil ich dachte, das werden Höllenschmerzen sein. Aber nix da. Natürlich ziehts und zwackts ein wenig, aber schlimm ist es nicht.

So konnte denn auch heute die Morgensendung “Campus und Chaos” bei CampusFM relativ glatt über die Bühne gehen. Bis auf den Patzer bei den 10 Uhr Nachrichten. Ich weiß auch nicht. Ich las grad die zweite Headline vor, als ich sah, wie Sabrina (die Moderateuse) sich die Hand vor den Mund hielt und etwas das Gesicht verzog. Mein erster Gedanke: irgendwas findet sie lustig. Und dann gings auch schon nix. Ich musste auch lachen, habe noch versucht weiter zu lesen, dann musste ich unterbrechen, versuchte das Lachen zu unterdrücken (da enstehen in meinem Rachenraum seltsame Zischgeräusche), dann versuchte ich weiter zu lesen, unterdrückte, faselte was von Entschuldigung und dann hat Sabrina Gott sei Dank!!! den Trenner gespielt. Sie hat sich dann noch wacker durch den Wetterbericht und die Stau-Ansagen gekämpft. Respekt! Und was war los? Sie musste einfach nur husten und wollte es unterdrücken.

Auf jeden Fall war das ein ganz tolles Gefühl, mal wieder zu lachen, ohne bitteren Nachgeschmack. Ich denke, in nächster Zeit werden wieder vermehrt solche Momente passieren. Und wenn es nicht so schnell geht, dann kann ich mich immerhin an heute zurückerinnern.


Apr 28 2008

Altkluges Asti Teil IV

Spruch- Box, reingegriffen und wieder zu.

“Weine nicht, weil es vorbei ist,

sondern lächle, weil es so schön war!”

Okay, ich versuchs.


Apr 27 2008

Altkluges Asti Teil III

Mal wieder in der Box gekramt und was schönes gefunden.

“Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.”

Eine Weisheit, die sicherlich zutrifft, aber um das zu verstehen muss erst noch mehr Zeit vergehen.


Apr 24 2008

Altkluges Asti Teil II

In meiner kleinen Box gibt es einen grünen Zettel mit folgendem Spruch aus einem Gedicht von Herrman Hesse:

“Und jedem Abschied wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben”

In der Formulierung fand ich das Zitat immer sehr ermutigend, aber auch sehr traurig. Nun hab ich mal im Internet geschaut und gesehen, dass der Spruch ganz anders lautet:

“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben.”

Und jetzt grübel ich die ganze Zeit, was eigentlich trauriger ist. Version 2 ist viel positiver gehalten als Version 1. Abschied ist nun mal etwas, was man ungern möchte. Und Zauber ist für mich gleichbedeutend mit Chance. Jeder Anfang ist eine Chance, natürlich auch jedes Ende. Aber Ende betont doch mehr den Verlust. Oder macht Version 2 trauriger, weil sie Angst macht? Ein Anfang ist ein Anfang. Wie banal, aber doch sehr wahr. Am Anfang weiß man nicht, wo es hingeht. Man hat eine Vorstellung oder eine Ahnung, man glaubt an den Zauber. Aber Zauber ist eben auch etwas sehr flüchtiges, man kann ihn nicht fassen. Irgendwie ist er da, aber irgendwie auch nicht. Und Zauber hat es so an sich, dass er nicht in unendlichen Mengen vorliegt. Es sind kleine Dosierungen, die auf einen einwirken.


Apr 23 2008

Altkluges Asti ;)

“Man wirft ein Leben doch nicht weg, nur weil es ein bisschen beschädigt ist!” Gell?

Das Zitat stammt aus dem Film “Seabiscuit”. Hab ich nie gesehen, aber den Satz hab ich irgendwo mal aufgeschnappt. Ich habe ja eine starke Affinität zu solchen Sprüchen. Hab ne kleine Box mal geschenkt bekommen, mit vielen schönen Sätzen. Die soll ich rauskramen, wenn mal wieder alles ganz schlimm ist. Ich sollte auch immer, wenn ich was nettes gesagt bekommen habe, gelobt wurde oder so, das dann auf einen Zettel aufschreiben und reinlegen. Hab ich nie gemacht. Ich glaub, da hab ich jetzt Nachholbedarf.

Vielleicht werde ich mir den Film auch mal anschauen, obwohl ich ja nicht so auf Männer in engen Hosen stehe. Und da gehts schließlich um Jockeys.


Feb 19 2008

Schlafredner Teil I

In der Übergangsphase vom wachen in den schlafenden Zustand, kommt es schon mal hin und wieder vor, dass ich einige Weisheiten von mir gebe. Aktuelles Beispiel:

” Der Urknall wurde programmiert für die Penners!”

Man beachte den Gudde-Laune Plural ;)