Das war ein Trip!
Unser “Trip”- Konzert, gestern im Hundertmeister war ein voller Erfolg. Mehr Besucher als beim ersten Playlist-Konzert im November. Wir steigern uns und vielleicht platzt das Hundertmeister im Mai, beim letzten Konzert der Playlist-Reihe “Songs Lieder mit ohne Worte” (wieder mit Kai Schumacher und auch mit Trustgame), aus allen Nähten.
Da wären wir auch schon bei Kai Schumacher. Sowohl als Solist, als auch als Part des Trio Kayana ein echtes Piano-Genie. Der “Winnsboro Cotton Mill Blues” von Frederic Rzewski und der “American Beserk” von John Adams haben es mir besonders angetan. Meine Hörgewohnheiten wurden dabei extrem auf die Probe gestellt, liebe ich doch sonst die bedächtigen Sachen von Chopin etc. Aber das war ja auch der Sinn des Konzertes. Bis an die Grenzen gehen.
Sehr gefreut hab ich mich auch darüber, was aus dem Videomaterial wurde. Zusammen mit Christop Müller-Girod (dem Schreiber vom Dacapo-Blog) haben Lydia und ich Aufnahmen aus dem fahrenden Auto und im Landschaftspark gemacht. Kai Schumacher und Tommy Finke (asti wird schwach) haben dazu eine Satie-Bearbeitung angefertigt. Beim Konzert gab es eine Collage aus Piano (live) und CD. Das Stück trägt übrigens den Titel: “Wenn ein Werk die Form einer Birne hat, dann ist es nicht mehr formlos!” Vorgelesen wird die Satie Biographie. In der Mitte des Stücks wenn der Text abbricht und es “losbollert”, die Glocken erklingen etc. hat es mich richtig gegruselt. Auf demPC- Monitor verliert es etwas von der beklemmenden Stimmung. Durch das Lichtkonzept im Hundertmeister kam es wirklich sehr gelungen zur Wirkung. Hier das Video.
Und natürlich war das Trio Kayana (ebenfalls mit Kai Schumacher) ein echtes Highlight!
Schön auch, dass der Herr Prospero
anwesend war. Er wird für den Dacapo-Blog der Duisburger Philharmoniker die Nachberichterstattung schreiben! Außerdem ist er ab jetzt gern gesehener Gast bei uns! ![]()
Ich hab es leider nicht geschafft Fotos zu schießen. Ein einziges kam zustande. Dafür aber mit ein paar Kultuaffäere-Mädels, die leider nicht mehr dabei sind (aber auf deren Ideen das Trip-Konzert beruhte) und Mr. Piano himself.

Aber es gibt auch Impressionen bei Flickr. Und ich finde, an ihnen merkt man, wie intensiv und nah der Zuschauer am Geschehen ist. Klick!
Edit: Prosperos Nachbericht zum Trip Konzert im Dacapo-Blog! Klick!















