Jul 27 2008

Moped Jansen, und das glaubt mir keiner!

Es war ein sehr lustiger Abend, wenn ich bedenke, in welchen Laden ich gegangen bin. Ich dachte immer, da würden mich keine zehn Pferde reinbekommen,. Aber nun gut, es gibt Moment im Leben, da muss man auch mal über seinen Schatten springen. Also…ich…war…bei…Moped Jansen! Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen, wer es kennt weiß was ich damit meine und wer nicht, is auch egal. (Wieso tragen junge Männer karierte Hemden mit schwarzer, zugeknöpfter Weste?)

Dank lustiger Begleitung war es ein lustiger Abend. Und ich dachte bis gestern, dass die EM-Fotos von nichts getoppt werden könnten. Das war ein Irrglaube, sie wurden es…was auch daran liegt, dass ich seit 2 Wochen eine DAUERWELLE habe! In meinem Wahn, der mich manchmal überfällt, hab ich das machen lassen. Ich wollte Volumen. Dat hab ich nun auch. Allerdings war das Regenwetter der letzten Zeit eher nicht so gut für diese kleinen Rudi-Völler-Löckchen.

Nunja, peinlichster Höhepunkt ;) des Abends trug sich aber vorher zu. Während ich im Bad meine Haare frisierte und meinen Leutchen noch Kaffee gekocht habe, fragte ich meinen Bekannten, ob er sich mal meinen Läppi anschauen könnte. Der spinnt manchmal. (der Laptop!) Besagter Bekannter hatte mir den Läppi besorgt und kennt sich mit sowas aus. Er hat sich dann bei meinem Administrator-Benutzer angemeldet und den Mozilla Browser gestartet. Ich muss dazu sagen, ich melde mich sehr selten als Administrator an. Auf jeden Fall hat der Moziall Fuchs dann automatisch die letzte Seite geladen, auf der ich wohl als Administrator mal war. Während ich also unten den Kaffee holen wollte, hörte ich oben fröhliches Gegackere. Als ich mein Zimmer betrat, empfingen mich meine lieben Freunde mit breitem Grinsen. Tja, was soll ich sagen…auf dem Monitor sah man ein Video von y.o.u.****. Weiß der Kuckuck warum! :) Und warum ausgerechnet gestern Abend? Und warum überhaupt!


Jul 26 2008

Verwirrtes Asti

Wie doll kann man eigentlich durch den Wind sein? Freitag morgen. Auf dem Weg nach Düsseldorf (Haltestelle Zoo). S-Bahn in Duisburg verpasst. Zug genommen, der hält Düsseldorf HBF. Dort hab ich die Möglichkeit, mit drei S-Bahnen zwei Haltestellen zurück zufahren, bis eben Düsseldorf Zoo.

Mein Zug hält Hbf, ich steig aus. Zu den S-Bahnen. Dort stand eine S1, in Richtung Dortmund. Ich reingesprungen. Durchsage für die nächste Haltestelle Düsseldorf Wehrhahn. Asti denkt: “Verflixt. Falsche Richtung. Dortmund kommt doch erst nach Düsseldorf!” Asti sofort ausgestiegen. Haltestelle Wehrhahn gewartet auf die nächste S-Bahn in Richtung Düsseldorf HBF. Dort angekommen wieder auf eine S-Bahn gewartet. Es kam wieder eine S-1, laut Schild Richtung Dortmund über Düsseldorf Flughafen und Duisburg HBF. Asti eingestiegen. Asti unsicher. Asti fragt Mann, ob das die S-Bahn Richtung Duisburg ist. Mann sagt:” Ja, Richtung Dortmund!” Asti überlegt. S-Bahn fährt los. Asti denkt:” Verflixt.Ist doch wieder die falsche Richtung!” Durchsage der nächste Haltestelle…Wehrhahn. Asti noch verwirrter. Asti fragt anderen Mann, welche Haltestelle nach Wehrhahn kommen würde. Mann sagt:”ZOO!”

Asti war die ganze Zeit auf dem richtigen Weg. Was war da nur mit dem Asti los? Was für Hormone verursachen eine solche geistige Umnachtung?

Ich muss dazu noch anführen, dass das Asti seit 2 Jahren jeden Freitag nach Düsseldorf mit der S-Bahn fährt!


Jun 30 2008

Rudelgucken und Rudelknipsen…es war schön

FODDOS VON DEN FEIERLICHKEITEN BEIM DUELL DEUTSCHLAND-TÜRKEI BEIM FINALE!

Mehr gibts hier! Klick!


Jun 26 2008

Ich schäm mich erst am Montag!

Wedau! Leinwand! Boa-Boa! Rhythmusschläuche! Fahnen! Bier! Ausrasten! Ausrasten! Jubeln! Poser-Fotos! Auto-Korso!

Ja, ich gestehe, ich habe mich gestern dem vollen Fußball-Programm hingegeben. Mal so komplett ausrasten und sich genauso peinlich wie alle anderen verhalten. Im Auto-Korso durch die Innenstadt und den Polizeisabsperrungen ausweichen. Kurzer Abstecher nach Marxloh. Und immer schön druff auffe Hupe. Herrlich befreiend und mal einfach ein paar Stunden, so wirklich gar nicht darüber nachdenken, wie andere einen wahrnehmen. Und am Sonntag dann mit voller Ausstattung, das ganze nochmal! Und Dank “Seven Nation Army” macht dat ganz sowieso noch viel mehr Spaß!

Und ja, ich schaue Fußball aus der weiblichen Perspektive. Ich möchte, dass wir im Finale gegen die Russen spielen. Die haben so süße Spieler! (Nachtrag: So n Shice!)

Man beachte: Blaulicht vom Krankenwagen ist kein Feuerwerk!


Jun 13 2008

are you ready?… attention … go!

Das werde ich morgen 3 mal, wenn nicht sogar 4 mal hören. Morgen ist nämlich die Drachenbootregatta im Innenhafen. Um 10.08h, 12.08h und 14 h sind die Rennen (über 250m) meines Teams angesetzt. Und sollten wir es ins Finale, dann müssen wir um 18h nochmal ran, dann aber 500 m inklusive Wende. Abends bin ich bestimmt tot.

Wer mich schwitzen sehen möchte, der kann gerne in den Innenhafen kommen. Mein Team-Stand (“Die Brennstoffzellen”) ist in der Nähe der Küppersmühle. Ich freu mich schon und bin gespannt, wie sich das Team der Jusos anstellt. Da paddelt der Manuel mit, der auch bei CampusFM mitmischt. Konkurrenz aus den eigenen Reihen sozusagen.

Nachtrag:

Juchuuuuuuu…4. Platz! Gar nicht mal so schlecht…bei so vielen Teams. Jetzt fühl ich mich ganz arg mitgenommen (zumal ich danach noch auf einem Geburtstag war). Gleich muss ich arbeiten. Ich würd so gerne schlaaaaaafen!

Und das Beste was einem nach so einem Tag passieren kann, wenn man dann um halb 4 ins Bett geht und dort am Fußende eine warme Wärmflasche auf einen wartet. Es hat Vorteile, noch zu Hause zu wohnen.


Mai 18 2008

Indikator

Was ist ein eindeutiger Indikator dafür, dass man schon weit über seinen Durst äh Pegel getrunken hat?

Wenn man im Hundertmeister vor den Toiletten steht und dann verkündet: “Ich geh jetzt ins Badezimmer!”


Apr 30 2008

“Aua & Lacher” oder “Verweile doch oh Augenblick”

So, gestern Abend hatte ich mein erstes Drachenboot-Training an der 6-Seen Platte. Ich saß ganz hinten rechts, links neben mir eine Neue, die auch dazu überredet wurde ;) Der Trainier hat uns ganz schön rangenommen: 3 mal 250 mal mit und mal ohne Start und dann noch eine Wende, bei der ich kurz das Gefühl hatte, ins Wasser zu plumpsen. Ansonsten ist das echt anstrengend. Von der Kondition her gehts, nur hat sich meine rechte Schulter immer schnell verkrampft. Auch der Bewegungsablauf macht Schwierigkeiten. Kraft wird nicht aus den Armen geholt, sondern indem die Hüfte und damit auch den Rücken dreht. Hier mal die Theorie dazu.

Nach dem Training war mir ganz schön schwindelig und mein rechter Arm taub. Toll! Heute Morgen (nach 4 kurzen Stunden Schlaf) wollte ich zuerst nicht aufwachen, weil ich dachte, das werden Höllenschmerzen sein. Aber nix da. Natürlich ziehts und zwackts ein wenig, aber schlimm ist es nicht.

So konnte denn auch heute die Morgensendung “Campus und Chaos” bei CampusFM relativ glatt über die Bühne gehen. Bis auf den Patzer bei den 10 Uhr Nachrichten. Ich weiß auch nicht. Ich las grad die zweite Headline vor, als ich sah, wie Sabrina (die Moderateuse) sich die Hand vor den Mund hielt und etwas das Gesicht verzog. Mein erster Gedanke: irgendwas findet sie lustig. Und dann gings auch schon nix. Ich musste auch lachen, habe noch versucht weiter zu lesen, dann musste ich unterbrechen, versuchte das Lachen zu unterdrücken (da enstehen in meinem Rachenraum seltsame Zischgeräusche), dann versuchte ich weiter zu lesen, unterdrückte, faselte was von Entschuldigung und dann hat Sabrina Gott sei Dank!!! den Trenner gespielt. Sie hat sich dann noch wacker durch den Wetterbericht und die Stau-Ansagen gekämpft. Respekt! Und was war los? Sie musste einfach nur husten und wollte es unterdrücken.

Auf jeden Fall war das ein ganz tolles Gefühl, mal wieder zu lachen, ohne bitteren Nachgeschmack. Ich denke, in nächster Zeit werden wieder vermehrt solche Momente passieren. Und wenn es nicht so schnell geht, dann kann ich mich immerhin an heute zurückerinnern.


Apr 27 2008

Holländer sind komische Menschen

Mein Ablenkungs- und Bespaßungsprogramm kommt gerade an den Wochenenden richtig. Gestern und heute im Hostel gearbeitet. Wat ich da mache? Nun ja, Drecksarbeit. Ich ziehe die Betten ab, bringe die Bettwäsche nach unten, beziehe die Betten neu, kämpfe mit den Matratzen, weil die Bettlaken meiste eingelaufen sind, dann wisch die Oberflächen ab, putz auch mal ein Fenster, dann saug ich das Zimmer durch, dann wische ich es durch. Gestern und heute haben ich insgesamt 38 Betten bezogen. Ich werde bestimmt bald eine ausgeprägte Nacken- und Oberarmmuskulatur haben.

Nunja, gestern um 13h plötzlich Stimmengewirr und dann überall in den Zimmern Holländer: alte Männer,junge Männer, alte Frauen und junge Frauen…Mindestens 15 Personen, die erstmal selbstverständliche ihre Taschen in den unfertigen Zimmern abstellten. 7 Frauen stürmten dann auch erstmal das Klo (ein Klo!) und mittendrin ich, die kaum was verstand und eher wild gestikulierte. Irgendwann schaffte ich es doch, sie nochmal runterzuschicken. Das Beste ist allerdings, dass sich diese Gruppe für 21 Uhr angekündigt hatte. Tja, die mussten dann erstmal im schönen Duisburg einen Kaffee und sonst was genießen gehen. Denn check-in gab es nicht.


Feb 19 2008

Schlafredner Teil I

In der Übergangsphase vom wachen in den schlafenden Zustand, kommt es schon mal hin und wieder vor, dass ich einige Weisheiten von mir gebe. Aktuelles Beispiel:

” Der Urknall wurde programmiert für die Penners!”

Man beachte den Gudde-Laune Plural ;)


Dez 5 2007

…noch viel lernen du musst,

…junges Asti – über asiatisches Essen. War heut mal fein happsen im China-Restaurant “Wuhan”. Wir hatten das Buffet, also von allem etwas. Am Tisch war das Gelächter dann groß, denn unter den Reis- und Gemüsemengen entdeckte ich das hier:

Mit kleinen Beinchen

Etwas schlechte Bildqualität, aber ich denke, die Beinchen sind zu erkennen. Okay, dacht ich! Mal was exotisches. Und rief: Heuschrecke! Looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool

Es war dann aber doch “nur” ein 10 cm großer Hummer. Vielleicht ein Bonsai-Hummer. Kenn mich eben nicht so gut aus, was China-Essen betrifft. Bestell ja auch sonst nur die Nr.47.

Ich hab auch nur die Schale verknupsert, denn Kopf und Torso sahen nicht so appetitlich aus. ;) ;) ;)


Okt 3 2007

Besuch im Old Daddy mit amüsanter Busfahrt im Anschluss

Seit dem 21.9. hat das Old Daddy in Duisburg wieder geöffnet. Die haben einiges entrümpelt und erneuert: es gibt gezapftes Veltins (keine Panscherei wie vorher), eine neue Musikanlage und einen Klomann.

Gestern stattete ich dem Laden also einen Besuch ab, um die deutsche Einheit zu feiern. Das sag ich jetzt auch nur, weil ich es dann besser vor mir selbst verantworten kann, dass ich feiern war und nicht gelernt habe. Im Programm war eine NRW-Party angekündigt (Party-Rock und Old Daddy Classics). Was aber nun gestern so NRW an der Sause war, blieb mir bis zum Schluss verborgen. Vielleicht ist NRW ja auch ein Kürzel für etwas anderes, was ich nicht kenne, denn ich bin ja auch schon etwas älter.

Es ließ sich ganz gut aushalten und so nahm ich um 4.42 Uhr die 921 in Richtung Rheinhausen. Die Busfahrt ließ Erinnerungen an die guten, alten Soundgarden-Zeiten wach werden. Nach einem Partysamstag im Soundgarden waren die Busse grundsätzlich mit solch einem Feiermob gefüllt.

Ca. 12 Jugendliche im hinteren Teil des Busses, geschätztes Alter:19-21. Für Erheiterung und eine willkommene Abwechslung sorgte ein junges Päarchen was genau hinter mir saß. Schnell wurde klar, dass der Discobesuch wohl nicht ganz so schön war, wie erhofft. ER und seine KOLLEGEN wurden von einem Mädel blöd angemacht, daraufhin hat SIE, das besagte Mädel gefragt, was das denn soll. Statt eine Antwort zu erhalten, wurde ihr ein Büschel Haare rausgerissen. Anschließen schleuderte das Mädel sie zu Boden. Das Gespräch im Bus verlief in etwa so:

Sie: “Kumma, kumma. Die blöde Schlampe hat mir die Haare zerrupft. Kumma wie das aussieht. Ich hab nur gefragt, ne. Nur gefragt, was machse meine Kollegen an. Und dann packt die mich. Is so! Is so!”

Er: “Wenn ich Dir nicht den Arsch gerettet hätte, dann…”

Sie: “Nee, ich lag auffem Boden und da hat die mich getreten, aber ich hab der das Knie in die Fresse gerammt. Is so, is so! Ich schwör, wenn die Türsteher nicht gekommen wären, ich hätt die platt gemacht. Die blöde Schlampe. Die hat schon geblutet.”

Er: “Und dann kam der Türsteher und hat gefragt, warum ich ne Frau schlage. Und da hab ich gesacht, die hat meine Freundin geschlagen.”

Sie: “Ich hab die gegen die Mauer geschleudert. Is so! Wenn ich die nochmal sehe, dann ist die dran. Is so!”

Er: “Wenn die Calmund ( :) ) dabei gewesen wär. Die hätt die plattgemacht. Wenn wir wegwaren und hatten Stress mit so ollen, dann is die Calmund immer dahin und hat dat geklärt.”

Sie: “Auf jeden Fall! Die Calmund hätt der ordentlich was verpasst.”

Dann ging das noch ein paar Mal hin und her mit “Is. so” und “Kumma, am Kopf”. Schließlich kuschelte sich das Mädchen an ihren Freund und fragt:

“Du liebst mich doch?”

“Ja, aber manchmal bist du echt komisch drauf!”

Mmh, keine kluge Antwort. Nach ca. der Hälfte der Fahrt gab es dann noch ne coole Raucheinlage von einem ihrer Kollegen. Beeindruckend wenn sich ein halbstarker traut, im Bus eine Zigarette zu rauchen. Das Mädchen hielt sich indes am Kopf fest und weinte ein wenig.

Der Freund fragte einfühlsam: “Was ist denn Maus? Bisse müde, Maus, ne?”

Statt zu antworten, boxte sie leicht mit dem Ellbogen in seine Seite und stieß ihn von sich weg. Das Bisse-Müde-Maus-Ne?-Spiel ging 4 oder 5 Mal. Dann fing die Berichterstattung wieder an

Sie:”Ich hab die nur gefragt, warum die meine Kollegen anmacht und dann reißt dir mir am Kopf. Wie assi is das denn, Haare auszureißen?”

Er: “Ich bin zu der hin und da nennt die mich Hurensohn! Wenn die wenigstens Penner Wichser gesagt hätte…”

Sie: “Ja oder Spasti oder Misgeburt!”

Er: “Ja, aber Hurensohn. Ich mein, da noch die Familie mit reinziehen!”

Sieh an. Das Ehrgefühl war noch vorhanden. An der Stelle musste ich aber wirklich ein lautes Lachen unterdrücken. Ich hab mir sowieso schon die ganze Zeit auf den Lippen rumgebissen. Sonst wär mir wahrscheinlich das gleiche wie der anderen passiert. Dabei sah das Mädel recht unscheinbar aus. Geschätzte 50 kg, normales Trulla-Disco-Outfit, aber darunter versteckte sich eine echte Kämpfernatur. In Rheinhausen ist eben alles möglich!


Okt 2 2007

Bei den Tierchen mit einem Kuscheltier

Iah in GefahrIch war im Duisburger Zoo (oder auch Tierknast, wie es letztens hier genannt wurde) Es war ein schöner und sonniger Samstag und es war viel los. Meine Begleitung : der Iah. Der mag Tiere genau wie ich. Ein bisschen menschenscheu ist er und so war es nicht einfach, ihn zusammen mit den Zoobewohnern abzulichten. Aber es hat doch ganz gut geklappt.

Meine unbestrittenen Favoriten sind die Pandakätzchen. Knuddelige kleine Katzenpandas. Ansonsten mag ich noch die Waschbären, die Erdmännchen und die Pinguine. Auch nicht schlecht ist das Kattagehege, in dem Kattas und Fossas leben. Zu bestimmten Zeiten wuselten sie sogar einem durch die Beine. Für ein gemeinsames Foto ließ sich Iah aber nicht begeistern.

Iah beobachtet

Lediglich der Streichelzoo betrübte mich. Der Besuch bei Iahs Artgenossen war sehr ernüchternd. Die alten Esel haben wohl einfach keinen Bock mehr, sich begrabschen zu lassen. Das Schwein war dort lebt ist auch nicht mehr ganz bei Trost. Es schreit und stößt den Kopf gegen das Gitter. Die Ponys (Lutz und Horst, so heißen Ponys grundsätzlich bei mir) haben anstatt einer schönen, grünen Wiese nur ein trockenen Boden.

Iah macht aufmerksam

Ziemlich viel zu entdecken gab es im Affenhaus. Kleine Affen die unterm Dach über Seile balancierten und sich an Stromkabeln rumhangelten und ein Faultier, das gemütlich in einer Astgabel lag und auch nichts gegen ein Foto einzuwenden hatte (natürlich ohne Blitz!)

Kollegen!

Wer jetzt glaubt, ich sei ein wenig durchgeknallt und verrückt, dem kann ich da nur zustimmen!


Sep 27 2007

Tooltime!

Ich hab mich letztens wie Tim Taylors Assistentin (Heidi) gefühlt. Weniger wegen der Optik (ich trage keine Jeans-Hotpants), sondern wegen der interessanten Heimwerker-Session. Um das Niveau etwas zu steigern, hier ein Hauch von Wissenschaftlichkeit.

These 1: Eine Seilspanngarnitur zum Aufhängen von Gardinen und Vorhängen ist eine preisgünstige und leicht zu montierende Alternative zur Gardinenstange.
These 2: Jeder Mann ist ein Heimwerker-King.

Im folgenden nun eine Dokumentation anhand derer beide These falsifiziert werden.

Eine Seilspanngarnitur lebt von ihren Dübeln. Das Modell mit einem Dübel war aus der Wand gebrochen. Nun sollte eine Halterung mit 3 Dübeln angebracht werden (Runde Stahlscheibe mit zwei Dübeln oben und einem unten). Dies wurde mir auch höchst wichtigtuend wissenschaftlich erklärt: “Aufgrund der Schwerkraft des Vorhangs liegt die Hauptkraft auf dem oberen Dübel!” Klingt logisch und einfach, war es aber nicht.
Die alte Befestigung wurde erstmal komplett aus der Wand gebrochen, da war nämlich der Single-Dübel eingegipst. Das Loch musste also zugegipst werden. Es wurde versucht, ein paar Zentimeter daneben die Dübel reinzubohren. Warum das allerdings geklappt hat, ist mir bis heut ein Rätsel. Vielleicht weil sich der Heimwerker nicht an seine eigene Schwerkraftsmaxime gehalten hat. Oben wurde nur ein Loch gebohrt, die zwei Löcher für die wichtigen Dübeln waren darunter. Und das ist nicht gut, denn die Hauptkraft wirkt ja auf den oberen Dübel. Also sollten die Dübel in dem großen Loch, in dem vorher der Single-Dübel steckte, miteingegipst werden.

Meine Assistenz bestand zum einen in dem Anhören weiser Heimwerker-Worte und im Aufsaugen sämtlicher Bohrlöcher-Inhalte. Leider Gottes wurde dann auch noch gleich die Seilspanngarnitur an der gegenüberliegenden Fensterseite ausgetauscht. Dort war auch der Dübel aus der Wand gebrochen. Wieder Löcher bohren, die dann gleich wieder zugegipst wurden.


Einen ganzen Nachmittag voller Bohrungen, Eingipsungen und Saugungen bestätigen mir, dass die Eingangsthesen verworfen werden müssen. Besser gleich der Tine aufmerksam zuschauen!


Sep 12 2007

Die längste Sprechstunde!

Ich wollte gestern zu meinem Geschichts-Prof in die Sprechstunde. Dafür hatte ich mich schon letzte Woche auf den Zettel an seiner Tür eingetragen. Da bereits 20 Kommilitonen schneller waren ihr Kürzel draufgesetzt hatten, bin ich auch erst später nach Essen gefahren. Die Sprechstunde war von 14 bis 16 Uhr angesetzt. So gegen 20 nach 3 bog ich den D-Gang der 5. Etage (dem Geschichtstrakt) ein. Da saßen sie alle zu einem mehr oder weniger gemütlichen Sit-in zusammen. Die Liste war indessen auf 38 angewachsen und 8 Kommilitonen waren noch vor mir dran. Also, auf den Boden gesetzt und gewartet. Gegen 15.45h kam der Prof raus und meinte, er wird sich für jeden Zeit nehmen, notfalls auch bis Mitternacht, aber ab 16 Uhr finden zwei mündliche Prüfungen bei ihm statt. Die Sprechstunde werde deshalb erst ab 17.30 Uhr fortgesetzt! Leiser Protest von links, herzliches Lachen von rechts! Letztendlich kam ich um 18 Uhr dran und ließ ca. 10 Studierende wartend zurück.


Aug 18 2007

Ich will mal wieder…

in den Zoo!

Aber so chic (s.u.) werd ich mich nicht machen. Zum Beispiel gibt es im Krefelder Zoo gemeingefährliche Gorillas, die mit Scheiße schmeißen. Nähere Familienangehörige, sowie meine ehemalige Biologielehrerin haben in der Hinsicht schon einschlägige Erfahrungen gemacht.


Aug 17 2007

Im Angesicht des Todes!

Am Mittwoch hab ich mal wieder der Infantilität gefrönt und war im Phantasialand. Ein ganzer Tag mit viel Gudder Laune! Und der Tag war in der Tat sehr lang. Los ging es schon um halb 8. So war nach der Ankunft auch noch genug Zeit für ein Brötchen. Man sollte schon eine Kleinigkeit im Magen haben, bevor selbiger kräftig durchgerüttelt wird. Überhaupt merk ich jedes Mal wieder aufs Neue, wie anstrengend so ein Tag im Freizeitpark für mich ist. Und ich bin doch noch so jung?

In den Warteschlangen sind Angst und Panik meine treuen Begleiter. Ich bin zappelig und taste mit meinen Fingern am Hals entlang, um eine Bestätigung zu bekommen, dass der Puls rast und ich kurz vor einem Herzkasper stehe. Manchmal hol ich mir auch eine zweite Meinung ein und lasse Freunde den Puls fühlen.

Zu Beginn der Fahrt geh ich fast immer davon aus, dass ich dies nicht heil überleben werde. Und so muss sich mein Sitznachbar stets die Frage anhören:” Ist der Bügel bei dir auch nicht komplett eingerastet?” Während der rasanten Fahrt habe ich schon den einen oder anderen mit meinem Gekreische erfreut. Auch bei Fremden hab ich schon öfters einen akustischen Eindruck hinterlassen. Ich schreie, dass das Zäpfchen wackelt. Deshalb schmerzte mein Hals diesmal schon sehr früh. Um genau zu sein, nach der 1. Fahrt um kurz vor 10 Uhr!

Von den beiden neuen Attraktionen hab ich aber nur die Black Mamba ausprobiert. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Millionen von Nervenzellen dabei jeweils draufgegangen sind. Talocan hab ich ausgelassen. So TopSpin- Teile gibts auf jeder Kirmes und meist wird mir grad von diesen Geräten schlecht. Lieber 5 Loopings und 6 Schrauben, als sowas!

Wie das Foto beweist: ich habe auch neue Freundschaften geschlossen!

phanti07klein.jpg


Aug 10 2007

Umtata umtata…

Woran merkt man eindeutig, dass die Ferien vorbei sind? Im Bus sind sie wieder da. Die dummen Kinder, die ihre Handys als Ghettoblaster missbrauchen.

Steig ich in den Bus ein, dann lauern sie schon hinten in der Ecke. Pubertierende Shakkis und Konsorten! Dieser Kaffeesatz der Gesellschaft hört natürlich auch nur die entsprechende Musik. Prolliger Drecks-HipHop oder seichter RnB-Müll. Selbst wenn sie den von mir geschätzten Roggen Roll spielen würden: ES KLINGT SCHEISSE!


Jul 28 2007

Mein Handy brennt!

Endlich Samstag, endlich Ruhe. Kein A-Team! Die A-Team-Titelmelodie ist nämlich mein Klingelton und der erklang seit Mittwoch stolze 71 Mal! Nochmal zur Verdeutlichung: 71 Anrufe von einer unterdrückten Nummer!

Ich bin sowieso skeptisch, wenn ich sehe, dass ein unterdrückter Anrufer auf dem Display erscheint. Was mich diesmal noch mehr stutzig machte: jeder Anruf dauerte höchstens 2 Sekunden. Los ging es morgens so gegen 9 Uhr und dann, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, weiter bis 18 Uhr.

Erst vor ein paar Wochen erschien eine Kölner Rufnummer auf meinem Handy (022129875010). Aber Asti ist nicht doof und hat nicht zurückgerufen. Stattdessen hab ich die Nummer ergooglt und einige Einträge dazu gefunden. Keine Ahnung, was man davon halten soll.

Ich bin jedenfalls froh, dass morgen Sonntag ist. Ein weiterer Ruhetag. Denn entweder steckt da ein Call-Center dahinter, was ich aber doch eher für unwahrscheinlich halte, oder ein automatisch, wählendes Heinzelmännchen!


Jul 22 2007

YUM YUM im Hundertmeister- oder Tanz im Tropenhaus

Dehydriert, Füße lädiert, Yum Yum im Hundertmeister ausprobiert. Aber mal alles hübsch der Reihe nach.

Da ich schon öfters Vorwürfe über mich ergehen lassen musste, warum ich denn trotz meiner stolzen 25 Jahre immer noch ins Old Daddy gehe, habe ich gestern die Yum-Yum-Party ausprobiert, die einmal im Monat stattfindet. Yum-Yum klingt herrlich infantil, süß und nach viel Gudde- Laune- Potenzial. Was passiert nun da genau?

Die Herren Tand Williams und Max Mausser legen Mash-ups, also Bastard Pop auf. Und das machen sie wirklich gut. Ich bin vor ca. 4 Jahren auf dieses Prinzip gestoßen und zwar durch Too many DJs , hinter denen Soulwax stecken.

Musikalisch wird sich an allem vergriffen und es wird miteinander vermanscht, was auf den ersten Blick seltsam anmutet. Beispiel: Miss Elliot vs. George Michael “Get ur faith on” Der bekannteste Bastard dürfte wohl Kylie Minouge vs. New Order sein “Can´t get Blue Monday out of my Head” Ich bin im Internet auch auf ein Blog mit einer sehr umfangreichen Sammlung gestoßen, da lässt sich herrlich rumstöbern.

Zurück zur Yum-Yum-Party:

Es war gut besucht und sehr heiß. Sozusagen eine Affenhitze, gegen die auch das verteilte Wassereis nichts ausrichten konnte. Und es konnte schon gar nicht die Ausdruckstänzer davon abhalten, auf der dicht besiedelten Tanzfläche, mindestes 2 qm für ihr Flummi-Gehoppse zu beschlagnahmen.

Aber meine schmerzenden Füße sind ein Zeichen dafür, dass die Party gut war.