Gudde Laune – warum eigentlich?
Dieses Blog heißt GuddeLaune-Blog? Warum? Darum!
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Die Bielefeldverschwörung. Kennt fast jeder. Ich hab sie gestern selbst erlebt. Naja, wobei ich diese Theorie etwas revidieren muss. Bielefeld gibts wirklich, man kommt da auch tagsüber recht einfach hin. Nur weg von Bielefeld – DAS ist ein Erlebnis. Lies weiter
Tage, Wochen, Monate. Die Zeit vergeht so schnell. Jajaja, ziemlich abgelutschte Floskel. Aber so wahr. In ein paar Wochen schreib ich mal wieder einen Jahresrückblick. Lies weiter!
An Halloween drehen die Leute anscheinend durch. Ich zelebriere das ja nicht, es ist einfach eine Gelegenheit um auszugehen. Dieses Jahr eben mal an einem Sonntag. Schon erstaunlich wie sich die Leute mit ihren Kostümen Mühe geben. Bei manchen setzt allerdings auch das Hirn zombie-mäßig aus. Das war mir im letzten Jahr schon aufgefallen: Eier auf Busse werfen. Als ich in den Bus gestiegen bin, um zum Duisburger HBF zu fahren, da war der Bus schon ordentlich vollgeseichert. Während der Fahrt flogen noch 2 Eier an den Bus. Verrückt.
Es heißt ja: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Im Moment fühl ich mich wie Asti Asbach. Ich häng hier wie ein Schluck Wasser in der Kurve über der Tastatur und habe körperliche Beeinträchtigungen. Ich kann nicht richtig auftreten, weil mir die Fußballen schmerzen (von den Zehen mal ganz zu schweigen).
Um das gleich klar zustellen: Hinter mir liegt keine klassische Partynacht. Also, all das was man so allgemein damit assoziiert hab ich nicht gemacht. Kein besonderes vorglühen, kein beglühen und kein nachglühen. Nein, nein, ich war einfach nur auf einem Konzert. Aber die ganzen Umstände, die Umstände! Liebe Leute! Lies weiter!
Manche wundern sich ja, dass sie oft nix von mir hören. Das hat seinen Grund. Das ist nämlich so… Lies weiter…!
Neujahr 2010. 17:55 Uhr. Ich sitze vor dem PC und esse Kimschi…Keine Ahnung, ob das so geschrieben wird. Ich habe etwas mit nach Hause genommen von dem riesen Buffet, das meine Freunde und ich zu Silvester aufgestellt haben. Kimschi ist eine koreanische/asiatische Vorspeise. Ein Freund von mir ist Koreaner. Kimschi sind eingelegte Kohlblätter und sie sind so scharf, dass mir hier schon der Mund wehtut und mir die Tränen in die Augen schießen. Naja, es gibt Dinge, die tun einem nicht gut, aber dennoch sind sie so spannend/besonders oder eben auch lecker, dass ich trotzdem nicht davon abkann.
Lies weiter!…
Ja, vor knapp 2 Wochen startete diese tolle Rubrik in meinem Blog. Wie es ausschaut, könnte das ein Renner werden. Denn erst heute geschah wieder etwas, was vielen von uns die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Aber auch für diesen Spezial-Fall hat Asti einen Tipp parat.
Ich bin ja nun eher ein Typ aus der Fraktion “Fremdschämen” und “Oooooh, wie peinlich”. Deshalb begebe ich mich oft in Situationen (freiwillig!), die äußerst peinlich und daher abhärtend sind. Konfrontationstherapie sozusagen.
…lies weiter!
Das passiert, wenn man als Blogger zu einer Geburtstagsfeier einlädt und man selber, ebenfalls auch hingeht: hinter wird darüber geschrieben. Schon die Einladung vor ein paar Wochen ließ erahnen, dass der Unkreative keine normale Kaffeetafel veranstaltet. Eingeladen wurde querbeet, Leute aus allen Bereichen. Als Experiment wurde es angekündigt. Und irgendwie merk ich erst im Nachhinein mit wem ich da am Tisch saß. Und ich ärger mich auch, dass ich mich arg verspätet habe.
…lies weiter!
Nach diversen mehrstündigen Sitzungsmarathons in der letzten Zeit, hat das Asti sich mal gedacht: “Jetzt lassen wir es ordentlich krachen!” Tja, leider ist natürlich genau dann das Wetter eher suboptimal. Gestern war CampusFest inDuisburg. Es war leider kalt und vorallem ziemlich nass. Aber das konnte die Tanzbereitschaft nicht wirklich stoppen. Wie das so ist, kam es zu unerwarteten Zwischenfällen. Die FrauSchmitz ist irgendwie verschütt gegangen, aber wenigstens hat sie mal das Büro von CampusFM gesehen. …lies weiter!

Tja, wie hoch darf er sein, der Stresspegel? Heute ab 14 UHr läuft die Sondersendung zur Europawahl, die Manuel und ich produziert haben.
1 Prof , 4 Politiker und Studis kommen zu Wort. Das bedeutet ganz, ganz viele O-Töne mussten geschnitten werden. Und das hat in der letzten Woche so einige Nächte gekostet. Ganz besonders stressig ist es, wenn am Tag der Produktion noch Interviews geführt werden. …lies weiter!
Manchmal frage ich mich was schlimmer ist: die Bahn oder die Bahnfahrer?! Heute Morgen gab es nur die übliche Verzögerung im Betriebsablauf. Ja,ja, das kann ich ja schon. …lies weiter!
Ein unfreiwilliger Sekundenschlaf auf der Treppe. Schweißausbrüche, Schwindel. Kaltschweiß. Erster Gedanke:” So kann ich nicht hier liegenbleiben. In der Position!”
so ich versuchs. ich tippe mit dem zeigefinger der linken hand. gestern party.asti sucht ihre freunde.läuft rauf auf die bühne…keiner da. läuft wieder runter. zack rutscht aus. steht auf.sieht den anhang.läuft hin. freundin sagt,ich hätte nasenbluten. nö.hab ich nicht. asti schaut auf ihre hand und sieht wie es trieft. asti rennt raus. alle hinterher. mönsch, ich hab im hundertmeister ne exzellente spur von tanzfläche bis zu den toiletten gelegt. hab beim sturz in scherben gefasst und das auch noch mit der rechten hand. die leutchen haben mich vor ort gut versorgt bis der notarzt kam. juchu, ab in die bethesda-ambulanz. betäubung und drei schnittwunden genäht. verband. kann nicht viel machen. müsste viel schreiben. wer wäscht mir die haare? wer föhnt sie? ein rauschendes fest war das. Leute, schmeißt eure leeren flaschen nicht auf den boden!!! die ausrutscher danken es euch.
Edit: genau an der gleichen stellen ist einer meiner freunde 10 minuten vorher ausgerutscht. wer weiß wer sich da noch so alles hingelegt hat.
Winter in Deutschland und es geht nichts. Montag 8 Uhr. Asti an der Haltestelle. Die Autos schleichen vorbei. Es ist ruhig und irgendwie beruhigend. Die Fahrt zur Arbeit (nach Essen!) gestaltet sich aber schwierig. Ankunft 9.30Uhr! Abends schon Feierabend um 16.30Uhr gemacht. Ankunft daheim erst um 18.30Uhr. Dienstag 8.25Uhr. Asti an der Haltestelle.Bus kommt erst um 8.50Uhr.Ankunft in Essen um 10.30Uhr (und wir reden hier von RWE, in Essen direkt am HBF).
Und sonst? Silvester war angenehm. Mit dem Tanzen wurde das zwar nichts. Aber egal. Dafür viel geknipst. Asti mit der Asti-Cam und gute Quali-Fotos!
Für Remmi-Demmi bleibt ja noch genug Zeit. Am Freitag dann das 3.Playlist-Konzert im Hundertmeister. Seasons of Love. Musicalabend. Ausverkauft. (Impressionen hier und da und dort).
Am Freitag ging es los. Als Studentin ist ja man doch sparsam und so kam mein NRW-Ticket endlich mal zum Einsatz. Von Duisburg ging es nach Münster, von Münster nach Osnabrück und vor dort aus nach Bremen zu einer alten Schulfreundin. Bremen ist klasse und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Die Zeit war nur viel zu kurz dafür. Am Sonntag dann die Rückfahrt. Um 17 Uhr von Bremen aus nach Osnabrück (für nur 20 Euro), dort dann eine Stunde auf die Bahn nach Münster gewartet
Von Münster dann nach Duisburg, wo ich um 22 Uhr angekommen bin *gähn* und dann schließlich noch 30 min nach Rheinhausen. *doppelgähn*
Größer könnte der Kontrast nicht sein. Ich war gestern zunächst beim “25 Years in Rock”-Jubiläumskonzert von Doro Pesch im Düsseldorfer ISS Dome. Um 17 Uhr gings los mit 3 Vorbands. (Holy Moses, Leaves’ Eyes und Arch Enemy) Alle drei Bands haben SängerINNEN. Das hab ich bei zwei Bands allerdings erst gemerkt, als die Damen was gesagt haben.
It was Trash Metall at it’s best! ‘grrrrrrröööööhl’ Doro war dann ein echtes Highlight! Vorallem hatte sie sich ne Menge Gäste auf die Bühne geholt, so z.B. Tarja Turunen (ehemals Nightwish) UND Klaus Meine und Rudi Schenker von den Scorpions. Da ging die Post ab.
Ja, und dann hat sich gezeigt, dass Kommunikation ein heikles Thema ist. …lies weiter!
Mittwoch:Weihnachtsfeier bei CampusFM, Donnerstag: Weihnachtsfeier beim Chor, Freitag: Weihnachtfeier mit der Kulturaffäre. Danach bin ich von der Lust auf Schokolade und Kekse geheilt.
Wer: die Yennefa, die Frau Schmitz, das Asti und noch so zwei Helden
Wo: Finkenkrug, Duisburg
Es ging um ne Mett-Muschi (sehr authentisch nachgebildet inklusive einer Olive), um die Travel Pussy (die aber nicht viel ausgehalten hat) und um Musik. Nach ein paar Salitos und einem Sambuca hab ich dann auch noch den “20th Century Box” von T-Rex und “Downtown” von Petula Clark zum Besten gegeben.
Ein Dutzend Freude! Alte Freunde und neue Freunde haben dafür gesorgt, dass ich einen tollen Geburtstag hatte! Vielen Dank!!! Ihr habt mir den Abend gerettet!
“So, wenn wir gleich zur Kasse gehen, dann stellt ihr euch in Zweierreihen auf und ich geh vor. Ihr seid die Maikäfergruppe. Ich lad euch ein!”
Es ist ja schon anstrengend genug (nach einen 12 Stunden Tag) abends von Essen aus, mit der Bahn zurück nach Duisburg zu tuckern. Aber richtig übel wird es, wenn zwei “Intellektuelle” Deine Reisebegleiter sind. Luhmann (Niklas) ist mir ein Begriff. Den hab ich selber schon ansatzweise durchgekaut. Der schreibt über Systeme und so n Zeugs. System…selbstreferenziell…Autopoiesis und so Scherze. Naja, der junge Mann und die junge Dame neben mir, fingen an zu fachsimpeln. Es ging um einen Herrn Göbel und einen Vergleich, den der junge Mann schreiben wollte. [Anscheinend Herr Andreas Göbel, der so spannende Lektüre verfasst hat wie "Theoriegenese als Problemgenese. Eine problemgeschichteliche Rekonstruktion der soziologischen Systemtheorie Niklas Luhmanns." Google hilft weiter] Der junge Mann versuchte vehement sein Arbeitsthema (ein Vergleich von was auch immer) zu verteidigen. Die junge Dame widersprach dem mit, wie ich finde, sehr überzeugenden Argumenten. Begriffe könnten nur gelten, wenn sie als Konzepte vorliegen würden und funktionieren würden sie auch nur in der Differenz zueinander. Fand ich noch logisch. Dann fragte sie, was denn überhaupt der Gegenstand seiner Untersuchung sein soll, ob das die Systemtheorie an sich sei. Das bejahte er. Sie fuhr fort, das würde ja bedeuten, er rethematisiere die Systemtheorie. Eine differentielle Systematisierung könne aber nur auf eine Kanalisierung hinführen. Theorie müsse als Gebäude dargestellt werden. Und da sei eben der Knackpunkt. Die zwei Fragen, die sich dann stellen würden, lauten: Wodurch könne das Gebäude zum Einsturz gebracht werden? Und wie könne das gehen, wenn man die Systemtheorie rethematisieren würde. Und das Wichtigste sei ja sowieso die quellenkritische Arbeitsweise. Der junge Mann war da schon etwas ratlos. Seine Ratlosigkeit verstärkte sich dann auch noch durch weitere Überlegungen ihrerseits: sei das überhaupt noch Philosophie, wenn man eine Theorie immer sich selbst aussetzen würde? Was wäre dann der Gegenstand? Bei einer genuin systhemtheoretischen Untersuchung, stelle sich dann noch die Frage, welche Literatur die attraktivste dafür sei? Nun ja, die attraktivste Literatur sei die, die diese Theorie in Frage stellt! Der Brüller war dann aber als der junge Mann meinte, wissenschaftliches Arbeiten stelle sich für ihn auch noch schwierig dar, er hätte nämlich vorher bei VW am Band gestanden. Die junge Dame meinte dazu nur trocken, sie hätte Industriedrucker gelernt! Dann ging es noch über irgendeine Geschichte, die ein Prof veröffentlicht hat. Der Titel lautet: Reise nach Vladivostok! Die junge Dame erzählte lachend, sie hätte dem Prof gemailt, dass das doch im Russischen ein Imperativ sei, übersetzt “Beherrsche den Osten!” Wie die dann aber darüber den Bogen wieder zur Systemtheorie geschlagen haben, das weiß ich nicht mehr. Gott sei Dank, kam dann endlich Duisburg HBF.
Am Samstag war ich in Zandvoort, direkt am Meer. Spaßig war es und windig.!So bot sich die Gelegenheit zum Drachen steigen lassen. Allerdings gestaltete sich der Aufbau etwas schwierig. Gut, dass es eine Aufbauanleitung gab. Die machte sich aber, plötzlich bei gefühlter Windstärke 10, aus dem Staub. Mein Bekannter, der auf der Decke saß und sich am Drachen zu schaffen machte, meinte ganz trocken:” Den brauchen wir noch. LAUF!” Ja, und Asti ist gelaufen. Mindestens 300 m…durch den Sand…mit Gegenwind…und IN STIEFELN! Immer wenn es so aussah, als könnte ich denk Wisch aufheben, dachte der sich:” Ach, noch ein Stückchen weiter is auch schön!” Zu der körperlichen Erschöpfung gesellte sich dann später noch, in Amsterdam, eine geistige Vernebelung. Hasch-Wolken zogen an jeder Gasse auf. In den Fenstern lagen die Bekifften und beim Essen lagen die “breiten” Mädels (geschätzes Alter 19) kaputt mit dem Köpfen auf der Tischplatte. Und das um 20 Uhr! 4 Stunden liefen wir durch Amsterdam. Im Auto wollte ich nur noch schlafen. Meine Füße auch!
Wenn das Asti in ihren Lebenslauf schreibt, sie sei pünktlich, dann können das alle Arbeitgeber der nächsten Jahre ruhig glauben. Heute morgen sollte ich um 9.30h antreten. Ich bin aufgestanden, hab auch die Bahn pünktlich bekommen. Tja, leider war ich eine Stunde zu früh da. Die Zeitumstellung is komplett an mir vorbeigerauscht.
War ja auch so schön hell draußen. Erst letzte Woche hatte ich einen wichtigen Termin verpasst. Ich war um 10.30h verabredet. Asti steht auf, macht sich fertig, bekommt den Bus. Ist etwas früher da, geht erstmal aufs Klo, schaut auf die Uhr “Oh, gleich is halb.” Es wird halb, Asti wartet. Asti schaut auf die Uhr. “Oh, es ist ja schon 11.30h!” Erwähnte ich hier mal was von Zeitmanagement?
Was war noch? Asti war auf der Spielemesse, als Pressevertreter.
Tja, und dann um 17 h, als das Asti zum HBF wollte ging das nicht. BOMBENALARM! Hatte wohl mal wieder jemand Langeweile und die Gelegenheit genutzt, um einen alten Koffer aus dem Keller zu entsorgen! Ganz großes Damentennis!
Edit: Ha, grad schau ich meine Suchanfragen an. Heute hat jemand nach ” 3h Asti 2008″ gesucht. LOL
Heute mit Radiokollegin Nr.1(Ahu) in Essen lecker frühstücken gewesen. Wir waren im Seitenblick. Da haben wir uns die “Völlerei in trauter Zweisamkeit” gegönnt. Alle Aufstriche etc. sind Bio. Es gab u.a. Fruchtbutter und total leckere weiße Schokolade. Die war auch nicht so eklig süß, wie die aussem Supermarkt. Zu trinken gab es Soja-Latte, O-Saft und einen Prosecco. Der Laden ist sehr empfehlenswert.
Ab 13.30h dann mit Radiokollegin Nr. 2 (Aylin) in Rüttenscheid zuerst Sushi gegessen. Auch lecker! Und danach im Miamamia noch einen Nachmittags-Latte mit weißer Schokolade getrunken . Beim Bummeln die kleinen, aber feinen Läden auf der Rü durchgestöbert. Dort dann Shirts gefunden mit Mops-Aufdruck. Da weiß ich schon jetzt, in was das nächste Gehalt investiert wird.
Aylin und ich die Gänseblümchen!
So, am Samstag war ich mit den Karma Riders von Duisburg nach Dortmund unterwegs. Satte 65 km hab ich radelnd absolviert. Ich musste mir vorher das Rad einer Freundin ausleihen. Ein altes Hollandrad, das mehr rostige Stelle hat, als normale. Aber solche Räder sind ja bekanntlich die besten.
Als ich um halb 11 am Duisburger HBF eintraf, wurde vorallem der Sattel belächelt. Die allgemeine Meinung war, dieser sei doch wohl sehr hart. Was soll ich sagen. Ich dürfte wohl zu den wenigen gehören, die nach der Ankunft in Dortmund kein Popo-Aua hatten. Naja, knapp 90 Fahrer machten sich um 11 Uhr auf den Weg und wurden bis nach Essen von 3 Motorradpolizisten begleitet. Ich sach nur VIP! War schon toll, wie einer immer vorbeiheizte, um die nächste Straße zu sperren. Aber Asti wär nicht Asti, wenn Asti nicht wieder für Peinlichkeiten gesorgt hätte. 2 km vor dem Ziel in Essen, bemerkte ich ein Klappern. Der Nebenfahrer meinte, dass sei nur das Schutzblech. Vonwegen! Im hinteren Reifen war keine Luft mehr. Ich fuhr also 2 km auf der Felge und das über schlecht geteerte Straßen und Kopfsteinpflaster. Die ersten spekulierten schon, dass ich in Essen wohl mit der Bahn zurückfahren würde. Vonwegen! Ich hielt tapfer durch und ignorierte konsequent die Blicke der Leute. Ich kann mit stolz sagen, ich hatte das lauteste Rad und habe die komplette Aufmerksamkeit auf uns gezogen.
In Essen wurde das Rad aufgepumpt. Ich rief bei meiner Freundin an und fragte, ob das normal sei und sie meinte, sie müsse auch jeden 3. Tag bzw. nach 2 Stunden Fahrt, das Rad immer wieder aufpumpen. Aha! Bis Bochum hab ich mich dann erstmal nicht mehr auf den Sattel gesetzt, weil ich dachte, man müsse ja nicht unnötig den Reifen strapazieren. Ab Bochum saß ich dann wieder fest im Sattel und die Luft reichte bis Dortmund. Schön war auch, dass ich die Gangschaltung nicht betätigen durfte (Risiko zu hoch, dass die Kette rausspringt) Und auf den 65 km gab es den einen oder anderen Hügel. Ich hab fast alle geschafft. Nur bei einem musste ich passen, da hab ich dann geschoben. Auf der Homepage der Karma Riders hab ich ein paar Impressionen und einen Bericht gefunden. Respekt! Die haben bis Ende des Monats jeden Tag so eine Tour vor sich.
So, morgen starten die Karma Riders am Duisburger HBF zwischen 10h und 11h ihre Deutschland-Tour. Wer eine Rad hat, möge sich dorthin begeben und radelt dann mit. Am besten vorher noch Mama oder Papa, Oma oder Opa fragen, ob sie pro gefahrenen Kilometer 10cent oder mehr spenden. Die erste Etappe geht von Duisburg aus nach Essen, dann nach Bochum und schließlich nach Dortmund. Dort kann man dann mit dem Zug zurück oder sein Rad auf einen gemieteten LKW laden, um es in Duisburg wieder in Empfang zu nehmen. Die Karma Riders fahren aber weiter und werden in den nächsten 30 Tagen über 2000 km zurücklegen. Dann gibts eine kurze Verschnaufpause, denn im Oktober geht es nach Indien.
Ich hab die (Duisburger!) Jungs vor zwei Wochen interviewt, leider hat das MD-Teil versagt und die O-Töne konnte ich in die Tonne kloppen. Aber ich werde mein Glück weiter versuchen und dann auch bessere Technik am Start haben. Am Mittwoch waren sie bei CampusFM in der Sendung “Schlebusch am Mittwoch”.
So, jetzt aber erstmal schön informieren und danach das Rad putzen.