Okt 17 2008

“Missing piece trifft Big O.” by Shel Silverstein

Hab das Buch schon mindestens 10 mal durchgeblättert und es gefällt mir immer besser. Bitte ganz anschauen


Ich gehe davon aus, dass youtube die Rechte an den Videos besitzt, die dort zum Einbau angeboten werden.


Okt 3 2008

Ach so, mein Traummann ;)

Soundtrack von Herr Lehmann. Besonders schön “Bella Ciao” von Anita Lane. Im Film irrt Herr Lehmann bei diesem Song durch die Straßen von Berlin, nachdem er die schöne Köchin zusammen mit Kristall-Rainer bzw. Fanta-Rainer gesehen hat.


Okt 3 2008

Prinz ohne Gaul

Das schwächere Geschlecht ist das stärkere – wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere. (Greta Garbo) Oder auch andersrum?!

Man verliebt sich doch auch immer ein Stück in die Möglichkeiten, die man in dem anderen sieht. Oder die der andere für sich “beansprucht”. Manchmal gelingt es, diese Möglichkeiten zu verwirklichen, manchmal aber auch nicht. So z.B. wenn einer vorgibt jemand zu sein, der er gar nicht ist (wenn zwischen Worten und Taten, Theorie und Praixis eine Kluft herrscht), wenn einer noch nicht weiß, was er will oder wenn einer mehrere unterschiedliche Vorstellungen von seinem Traumpartner hat. Dann entscheidet er sich mal für das eine und merkt nach einer Zeit, dass der andere Wunsch noch in ihm ruht, und entscheidet sich dann für das andere. Verworrener wird die Angelegenheit, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die beide noch nicht wissen was sie wollen. Und wenn sich für einen von beiden erst im Laufe der Zeit ein Weg heraus kristalisiert. Dann stimmen die Ausgangsbedingungen nicht mehr.

Gerade wenn zwei unterschiedliche Wünsche in einem brodeln, dann kann man sich nie für nur einen entscheiden. Der andere würde sich immer wieder bemerkbar machen. Da muss man dann die gelungene Mischung für sich finden. Ich denke gerade viel über meine Mischung nach.

Ein XY wäre toll, der weiß, was er für Wünsche in seinem jeweiligen Lebensbereich hat und nach welchen Prinzipien er lebt; der eine Frau auf Augenhöhe will, die unterstützt, hinterfragt und kritisiert; die selbst entscheidet, welche Abzweigung sie wann auf ihrem Weg einschlägt und selber alle Konsequenzen dafür trägt. Jemand mit interessantem Hobby, mit Abenteuerlust, aber auch dem Wunsch nach “Bürgerlichkeit”. Ja, gegen eine Einbauküche ist doch nix einzuwenden. Einer, der mit mir wachsen will und offen ist. Keiner, der die nächsten 30 Jahre schon verplant hat. Aber auch keiner, der nicht abschätzen kann, wie viel er schaffen kann und wie er Schritt für Schritt sein Leben aufbaut. Keiner, der alles mit sich machen lässt, aber auch keiner, der es liebt zu dirigieren und der vom anderern fordert, ihm nach zu eifern. Einer der zuhört und ermuntert, keinen Hobby-Psychologen und keinen Sozialarbeiter.

Bei mir zerbricht grad ein Bild von jemandem. Ich frage mich, ob ich einfach nur zu dumm war, um zu merken, dass zwischen Worten und Taten Welten liegen. Oder ob es gerade das war, was mich gereizt hat, weil es dem ähnelte, was in mir vorherrschte.

Naja, man lernt aus allem in seinem Leben. Das ist oft schmerzhaft, aber ich froh zu denen zu gehören, die sich dem stellen. Und ich bin froh ein gefühlvoller Mensch zu sein, denn das macht das Leben doch erst lebenswert! Amen!


Sep 18 2008

Noch 97 Tage bis Weihnachten!

Ich trau mich gar nicht, das zu schreiben. Heute wurden die ersten Lebkuchen durchs Büro gereicht. Zuerst dachte ich:”Neee, doch nicht Mitte September!” Aber dann griff ich zu. Boah, die waren so herrlich frisch und lecker und weich und saftig. Nicht so knüppelhart wie die, die am 24. Dezember bei mir im Tellerchen liegen. Hoffentlich gibts nächste Woche schon Spekulatius! Ast isst was es will und wann es will! :)


Sep 3 2008

Who? Me!

Ich hatte/ habe viele Namen: das Asti, die Schnuffi, de Snuffi, die Bubu, Attit, der Panda, Knödel, Kuschelmöhrchen, Stridy, da Asti, Kleene. Aber jetzt bin ich auch noch das Gänseblümchen. Wenns stressig wird lautet meine Devise: “Ok, tief durchatmen…ich bin ein Gänseblümchen!” Zwei Kolleginnen vom Radio benutzen diese Namen auch schon recht fleißig. Und eine von ihnen hat mir eine ganze Fotoserie gewidmet. Vielen Dank Aylin! Du bist auch eins.


Aug 26 2008

Die “unerträgliche” Erkenntnis des Seins!

Frau A. meint, dass Asti sei zu schnell gewachsen. Frau A. denkt, Asti hat von klein auf gelernt, dass es für das Wohlergehen anderer verantwortlich ist. Das Asti würde deshalb immer sehr viel geben, aber auch sehr viel verlangen. An dem Punkt geht die Rechnung des Deals aber nicht auf! Nicht jeder hat “gelernt”, sich für den anderen aufzuopfern. Nicht jeder stand zwischen den Eltern und hat erlebt, wie sich jeweils ein Elternteil entfernt. Nicht jeder hat dann versucht, dieses Elternteil wieder für sich zugewinnen, indem er oder sie sich angepasst hat. Frau A. denkt, das Asti hat einen schnellen Entwicklungssprung durchgemacht. Es hat angefangen, Grenzen zu setzen und eigene Bedürfnisse eher wahrzunehmen. Dabei hat das Asti geschwankt, zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, zwischen Wachstum und Wunsch nach “klein sein”, denn….”nur wenn ich mich anpasse und lieb bin, werde ich geliebt.”

Frau A. meint, die größte Angts vom Asti sei, dass es verlassen wird, wenn es wächst und unabhängig wird. Aber dem ist nicht so. Eltern und Freunde finden das “starke” Asti toll und distanzieren sich nicht. Im Gegenteil: sie nehmen teil und freuen sich.

Asti denkt, Frau A. liegt richtig. Asti kann sich nicht über das Wachstum freuen. Asti hat auch ein bisschen Angst, vor all dem Neuen. Aber das braucht das Asti nicht zu haben. Asti hat das Recht, Angst zu haben. Asti weiß, dass sie dann zu Leuten gehen kann, die Asti wieder aufbauen. Und Asti darf sich Aufmerksamkeit wünschen. Der Wunsch wird dann erfüllt oder auch verwehrt. Beides ist möglich, beides darf sein.

Ein Toast auf das Leben, das Glück, nur ich, ich komm nicht mehr mit, mit dem Leben, dem Glück.

Ein Toast auf das Leben, seine Lügen, einen Platz, auf dem man einmal so sein kann, wie man ist. (Kettcar)


Aug 10 2008

Altkluges Asti VI

“Wenn man einmal in einem Porsche saß, dann möchte man nicht mehr in einen Fiat Panda!”

Kann sich jetzt jeder denken was er will!


Jun 18 2008

>Mein Herz tanzt!< aber sowas von…

Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel in Essen und Duisburg müssen mich heute für komplett stoned oder wahnsinnig gehalten haben. Ich wäre fast geplatzt vor Glück! Ich musste grinsen und giggeln, war hibbelig und total aus dem Häuschen. Und im Moment kann ich auch gar nicht still sitzen und würde am liebsten auf dem Bett hüpfen oder irgendwas anderes bewegungsintensives machen. Und am allerliebsten würd ich jetzt tanzen.
Ich hab den Job, für den ich vor 3 Wochen beim Vorstellungsgespräch war. Mag jetzt für den einen oder anderen banal klingen, weil arbeiten ja nun wirklich etwas ist, was viele so den ganzen Tag machen. ;) Aber für mich ist es der erste richtig gute Nebenjob und der wohl wichtigste Schritt in meinem jungen Leben. Ich kann das auch noch gar nicht richtig überblicken, was die letzten Wochen bei mir passiert ist. Ich habe das Gefühl, dass ich zum ersten Mal richtig lebe und ganz und gar im Strudel des Lebens stecke.

It’s a beautiful day
Sky falls, you feel like
It’s a beautiful day
Don’t let it get away.

Und da fällt mir ein alter Beitrag von mir ein, den ich vor fast zwei Monaten verfasst habe. Ich glaub, der Zauber hat gewirkt. Bitte noch ein bisschen anhalten, dann ist alles andere viel leichter hinzunehmen.


Jun 17 2008

Es kann nicht schlimmer werden! Doch es kann! …und dann?

And I’m just standing there, I can’t say a word, cause everything is just gone. (The Streets)

Genau. Dann ist es soweit. Man fällt…tief….richtig tief. Das Schlimme ist, man prallt nicht auf, man fällt weiter und weiter und hat das Gefühl, da kommt kein Boden. Da bleiben einem nur zwei Möglichkeiten: entweder man gibt sich dem Fall hin, wird irgendwann ohnmächtig und wacht gar nicht mehr auf oder man streckt die Arme aus, fühlt ob es rechts oder links irgendwas gibt, an dem man sich halten kann.

How long? How long will I slide? Seperate my side? (Red Hot Chilli Peppers)

Zunächst einmal muss man begreifen, dass der Fall, der Sturz oder wie auch immer nun mal passiert ist bzw. gerade passiert. Dafür muss man sich nicht schämen und darüber muss man sich auch nicht ärgern. Vor allem muss man sich im Klaren sein, dass man nicht komplett handlungsunfähig ist. In der größten Not hilft vielleicht folgendes:

Und du hältst mich an den Händen, weil du weißt, dass das gut tut, wenn man jemandem Halt gibt, der längst nicht mehr sicher steht. Ein Freund in solchen Momenten. Ein Freund mit Herz und Händen. (Virginia Jetzt)

Sich an seine Freunde wenden und reden, reden, reden. Nicht darüber nachdenken, ob man Horst oder Claudia nervt, weil man die selbe Geschichte grad zum 8. Mal erzählt. Mit vielen Leuten reden. Irgendwann fügt sich das Ganze zu einem Gesamtbild zusammen. Man bekommt Einschätzungen und Rückmeldungen und man kann dadurch viel besser, den eigenen Verstand wieder reaktivieren. Leider geht ja meist das Gefühl bzw. das Herz dem Kopf voraus.

Du hast gesagt, dass die Sonne scheint für den der sie nicht mehr begehrt
Ich sag die Sonne scheint so oder so, die Wolken entscheiden ob du sie siehst
Man könnte sagen das man das stärker liebt was man seltener sieht. (Tomte)

Reden, weiterreden, versuchen die Perspektive auf die Dinge zu ändern. Das ist schwierig, das gelingt auch nicht sofort und selbst wenn es mal gelingt, dann hält das meist nur für kurze Zeit an. Das gilt überhaupt: der Fall ist laaaaaaaaaang. Irgendwann wird das Tempo nur etwas langsamer. Aber das ist auch gut so, dann prallt man nicht voller Wucht unten auf. Aufhalten kann man den Fall nicht, da muss man durch. Zwischendurch sollte man sich aber auch mal zugestehen, dass man fällt. Augen zu und den Rausch genießen.

Ich nähte mir ein Bettbezug aus der Zeit die wir hatten
Und trink mir alte Wunden an so tief und allein. (Selig)

Man sollte nicht versuchen, auf dumme Gedanken zu kommen. Aber es ist ganz normal, dass der Kopf zuerst nur an dem festhält was mal war oder was mal sein könnte. Sich in diesen Gedankenspielen zu verlieren gehört dazu. Das beste Mittel gegen einen Kopf, in dem die Gedanken abwandern und durch denen die Konzentration nachlässt, ist ein aktiver Körper. Raus in die Natur. Und wenns nur 10 min sind, die man joggen kann. Auch keine Angst haben, dass der Körper zusammenbricht (weil man zu wenig schläft oder isst). Kann natürlich passieren, dass man kollabiert….na und! Is doch Wurst. Hauptsache man verschafft sich Bewegung. Sportkurse sind auch toll und vor allem lustig. Alles mitnehmen, auch wenn es sich komisch und nicht echt anfühlt. Irgendwann stellt sich das Gefühl der Freude wieder ein. Lachen zulassen, auch wenn es mechanisch ist und nicht mehr als ein Muskelzucken um den Mund. Das Gefühl, das damit normalerweise zusammenhängt, wird sich auch wieder einstellen.

Man kann sicher nicht behaupten dass es besser wird, wenn es anders wird
aber anders muss es werden, wenn es gut werden soll. (Virginia Jetzt)

Es ist erstaunlich, was man in der größten Krise für Potential in sich entdeckt. Und wie man anfängt, Dinge auszuprobieren und zu machen, die man sich vorher nicht getraut hat. Vielleicht ist es ein EGAL-Haltung, so nach dem Motto: Was soll ich denn jetzt noch verlieren? oder es ist ein seltsamer Drang im Menschen. Im Moment denke ich, dass 24 Stunden für einen Tag überhaupt nicht ausreichen. Die Möglichkeiten sind da, man muss sich ergreifen und mal was riskieren. Ich bin jetzt bei CampusFM im Vorstand. Hab ich noch nie gemacht, kann also nur dazu lernen. Ich bin verantwortlich für die PR und dafür, dass CampusFM Ende des Jahres viele Hörer und Fans in Duisburg und Essen hat (und darüberhinaus). Das bedeutet Verantwortung, das bedeutet jede Menge Arbeit, das bedeutet Mut, das bedeutet tolle Menschen kennenlernen, das bedeutet Fehler machen, das bedeutet LEBEN.

Das ist nicht die Sonne, die untergeht, sondern die Erde, die sich dreht. (Tomte)

Das Leben geht weiter. Irgendwie und ganz bestimmt. Was aber nicht heißen soll, dass es irgendwann gefühlsmäßig nur noch bergauf geht. Der Fall wird langsamer, irgendwann kommt man unten an und dann muss man den ganzen Weg wieder hoch. Ob man dabei bis ganz nach oben krabbelt oder vorher schaut, ob es nicht irgendwo eine Abzweigung gibt, das bleibt ja jedem selbst überlassen. Ich finde, man sollte nicht wieder zu dem Punkt zurück, von dem aus man fiel. Einen komplett anderen Weg wird man aber auch nicht einschlagen können.

Und alles was wir hassen, seit dem ersten Tag
Wird uns niemals verlassen, weil man es eigentlich ja mag. (Tocotronic)

Gewisse Dinge bleiben einfach. Ich werd bestimmt immer in bestimmten Situationen ein Hasenfuß sein. Das ist okay. Ein Leben ohne Neurosen kann ich mir auch gar nicht mehr vorstellen. :)

I heard your voice through a photograph
I thought it up and brought up the past. (Red Hot Chilli Peppers)

Was zuerst ein tiefer Schnitt war, heilt langsam zu. Es kann aber passieren, dass z.B. die Kruste der Wunde durch bestimmte Dinge wieder aufgekratzt wird. Dann beginnt der Heilungsprozess wieder von neuem. Und eine Wunde wird nie ganz verschwinden. Irgendwann ist es eine Narbe. Aber Narben tun auch weh. Manche Narben reagieren auf bestimmte Witterungen und schmerzen dann. Es bleibt was zurück, es bleibt traurig. Schwierig zu akzeptieren, wenn vieles um einen herum und bei einem selbst gut und schön ist. Dann stört das, was schmerzt, aber das gehört nunmal dazu.

There are twenty years to go. A golden age I know.
But all will pass, will end to fast, you know. (Placebo)

Und dann gibt es Tage, an denen will man nur ganz viel Grießbrei und findet sich in Tagträumen wieder. Das sollte man zuerst mal hinnehmen und immer daran denken, das wird auch wieder ganz anders sein. Da muss man nur dran glauben und man muss zurückschauen und sich bewusst machen, wie oft man das schon geschafft hat. Der Körper ist zäh, die Seele ist zäh.

Vergiss Romeo und Julia. Wann gibts Abendbrot? Willst Du wirklich tauschen? Am Ende waren sie tot. (Kettcar)

Träumereien können Anregungen geben, aber sie bringen einen nicht wirklich weiter. Einen realistischen Blick zu bekommen, die Perspektive ändern, auch wenn das Gefühl einen fast wahnsinnig macht. Wer das schafft, der schafft fast alles und brauch vor nichts mehr Angst haben.

Meine Gefühle sind an und für sich
lächerlich einfach und einfach lächerlich! (Die Ärzte)

So, und jetzt mal ganz offiziell…Asti dankt: der lieben Teresa für Beistand und Humor, selbst im schlimmsten Chaos; dem Sabi für ein offenes Ohr, dem tollen Gudde-Laune-Party-Programm und den etlichen Kaffeklatsches ;) ; der Emma (Sabis Hund) mit der man so herrlich schmusen kann; der Frau Schmitz für das Freundschaftsangebot und dem tollen Buch; dem Robi, dem Chang, dem Mark, dem Fabian für coole Tanzabende und spannende Lokal-Sitzungen; der lieben Sabine im fernen Bremen; dem lieben Gerd (Alter Mann) der wirklich wusste wo es am besten langgehen sollte; dem Herrn Unkreativ für nette Gespräche und Anregungen; den Leutchen von CampusFM für ihr Vertrauen und ein paar Lesern, die hier auf ihre Art und Weise Anteil genommen haben (z.B. der Herr Spließ oder der Onkel Ecki oder das Kätzchen, oder auch Moni, die/der für kurzweilige Abwechslung gesorgt und noch ein paar andere.)

Ich hab ein bisschen Spaß, solang der Fall etwas ruht.

I was never loyal
Except to my own pleasure zone. (Placebo)

Let there be rock! (Tocotronic)

Demnächst kann es schon wieder so aussehen:

This is the hardest story that I’ve ever told
No hope, or love, or glory
Happy endings gone forever more
I feel as if I’m wastin’
And I’m wastin’ everyday. (Mika)


Jun 3 2008

Ich will…ich möchte!

Ich hab ein schönes Gedicht gefunden. Es stammt von dem Argentinier Jorge Bucay aus dem Jahr 1949. Allerdings habe ich was geändert. Alle Sätze beginnen mit “Ich will”, für mich steht doch “Ich möchte”. Diese Formulierung entspricht dann einem Wunsch, den man an jemand anderen richtet…und Wünsche werden erfüllt oder nicht.

Ich möchte, daß du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen
Ich möchte, daß Du Deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen
Ich möchte, daß du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten
Ich möchte, daß du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden
Ich möchte, daß du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken
Ich möchte, daß du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen
Ich möchte, daß du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben
Ich möchte, daß du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen
Ich möchte, daß du mich hältst, ohne mich festzuhalten
Ich möchte, daß du mich beschützt, aufrichtig
Ich möchte, daß du dich näherst, doch nicht als Eindringling
Ich möchte, daß du all das kennst, was dir an mir mißfällt
Daß du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern
Ich will, daß du weißt…..daß du heute auf mich zählen kannst…
Bedingungslos!


Mai 29 2008

Bewerbungsgespräch- Nervöses Asti

So, Bewerbung abgeschickt, Anruf erhalten, Treffen morgen. Mmh…jetzt mal nicht lachen, aber bei den bisherigen Gesprächen ging es ungefähr so: “Wann hasse Zeit?” “Hasse Lust darauf?” So, und morgen dann etwas offizieller, mit vielen Unterlagen. Wäre auf jeden Fall ein cooler Studentenjob. Naja, wenns nicht klappt, hab ich auch schon Plan B. Nächste Woche Umfragen für die DVG unter Studenten machen. Vielleicht trifft man sich ja an einer Haltestelle. ;)


Mai 28 2008

Asti reflektiert

Es ist immer wieder interessant, wenn man in und von anderen gespiegelt wird. Und ich bin immer wieder erstaunt, was dabei herauskommt. Aber mal der Reihe nach…

Asti ist empfindsam, sensibel und mitfühlend.

Asti hat ein herzliches Wesen und ist liebenswert.

Asti hat ein kindliches Wesen. (Wohlgemerkt: kindlich nicht kindisch…ein Unterscheidung, die ich erstmal verstehen musste. Ich dachte nämlich immer, kindlich ist schlecht, weil steht für Unselbständig und Ablbernheit. Im Gegenteil: es steht für Unbefangenheit, Neugier und Lebensfreude)

Asti kann ganz viel Liebe geben. (Nicht nur an Menschen, sondern auch an Tiere. :) Wenn es eine Gaby- die Pfote in der Realität gibt,dann bin ich das. Ich habe mich immer dagegen gewehrt, als jemand gesehen zu werden, der Liebe geben kann. Ich selber wurde mit zuviel Liebe überhäuft. Die Perversion heißt dann Über-Fürsorge. Fand ich immer ganz schrecklich, wollte selber nie so sein.)

Asti hat einen tollen Humor und ein ansteckendes Lachen. (Manchmal ist es auch ganz schön dreckig.)

Asti ist impulsiv. (Is halt so. Schwierig wird es nur, wenn es zu impulsiv wird und es mehr Schaden bei mir anrichtet.)

Asti ist stur. (Ja, manchmal hab ich einen dicken Schädel und der muss dann durch die Wand. Manchmal klappts, manchmal nicht.)

Asti ist auch mal schwach. (Genau und dann möchte ich Trost und Aufmerksamkeit. Dann möchte ich Grießbrei und Vanillepudding. Dann möchte ich einfach in den Arm genommen werden. Und vorallem muss ich mich für Schwäche nicht schämen.)

Das jetzt zu lesen fühlt sich ganz toll an, weil ich merke, was ich bin und wie ich bin. Und alles darf sein, weil es einfach so ist und weil es übereinstimmt mit dem, was ich merke und erlebe.

Nachtrag: Das Asti ist an und für sich stark. Das ist die schönste und traurigste Erkenntnis zu gleich. Ich muss kein Mäuschen spielen, wenn mir danach ist, dann bin ich es. Aber ich bin KEIN stilles Häschen und muss es für niemanden sein.


Mai 26 2008

Grießbrei für die Seele

Grießbrei ist lecker. Grießbrei trägt den Geschmack von Kindheit in sich. Also, das ganze Programm: Fürsorge und Trost. Mama kocht eine Schüssel Grießbrei und mit jedem Löffel nimmt das, was schlimm ist oder schlimm erscheint, ein wenig ab. Ich habe es sogar mal geschafft, einen ganzen Tag nur Grießbrei zu essen. Und absolutes Highlight ist sowieso Grießbrei mit Vanille. Das tut dem Bäuchlein gut…


Mai 21 2008

Altkluges Asti Teil VI

In meine Sprüchebox gewandert, ist folgendes. (Ist sogar vom alten Jo persönlich, also vom dem G.o.t.h. to the e.)

“Wenn`s Dir im Kopf und Herzen schwirrt,

was kannst Du bess`res haben.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,

der lasse sich begraben.”

Ein Liebesgedicht in reinster Form. Für mich enthält es aber noch einen anderen wichtigen Aspekt. Starke Gefühle, welcher Art auch immer, sind bei mir immer eine Art Motor. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich mich erst in den Extremen ganz und gar spüre. Eben dann erst richtig lebendig bin. Wenn Trauer, Wut, Liebe so stark überschäumen, bin ich zuerst wie gelähmt, aber irgendwann schlägt es um in Antrieb, der mich immer zum erstaunen bringt. Ich denke, da liegt auch die Lösung. Ich selbst meine immer, in solchen Momenten, wenn besonders die negativen Gefühle hochkommen, dass ich handlungsunfähig bin. Das verursacht Angst und in der Vergangenheit habe ich mir da so reingesteigert, dass irgendwann gar nix mehr ging. Aber ich habe festgestellt, dass es genau anders ist. Im Angesicht der stärksten Gefühle, ist da doch sehr viel Kraft, die ich nutzen kann. Alles geht etwas leichter von der Hand. Wieso kann das nicht auch in Zeiten sein, in denen nicht unbedingt die Extreme angesagt sind?!?! Es könnte alles so einfach sein…



Mai 16 2008

Kleine Aufmerksamkeiten

In 2 Tagen von 2 Leuten 2 Bücher bekommen. Darum ganz offiziell: Vielen, lieben Dank! Der Dank gilt Prospero für “365 positiven Gedanken” (meine Sprüche-Box freut sich schon auf Futter) und der Frau Schmitz für “Die Aussöhnung mit dem inneren Kind”. Das bedeutet nun ganz viel Lektüre, die ganz viel Mut geben wird.


Mai 9 2008

Das innere Kind

Jeder hat ein inneres Kind in uns. Es wurde geprägt durch die Eltern. Und dabei kann einiges schief gehen. Mein inneres Kind, das kleine Asti, hat sich sehr stark bemerkbar gemacht. Es hat alle Seiten des Kindes gezeigt, war hin- und hergerissen zwischen Freude, Spontaneität, Neugier, Angst, Rückzug, Lebendigkeit, Verwundbarkeit, Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und Belohnung. Zu lang hab ich die kleine Asti nicht ernst genommen. Und nun stell ich mir die Frage, war ich ein geliebtes oder ein und ungeliebtes Kind? Wenn ich mich zurückerinnere, dann denke ich an eine schöne Kindheit zurück. Es war wohl aber eine seltsame Mischung zwischen zuviel Liebe und zuwenig ernst nehmen gewesen. Das Kind hat einfach bekommen, ob es wollte oder nicht. Oder es hat etwas bekommen, auch wenn es was ganz anderes wollte. Außerdem wurde dem Kind ein „komisches“ Beziehungsmuster vorgelebt von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können.

Die letzten Jahre habe ich das innere Kind abgetrennt, als Schutz, um nicht den Schmerz des inneren Kindes zu fühlen. Das innere Kind war weggesperrt. Die schlimmen Gefühle, aber auch die positiven Gefühle waren nicht mehr zugänglich. Ein großer Mangel an Selbstwertgefühl entwickelte sich, Schuld und Scham waren und sind noch Schlagworte. Angst allein zu sein und zurückgewiesen werden sind die größten Ängste. Auf andere Menschen trete ich mit dieser Erwartung heran und unterstelle ihnen, dass sie mich ja sowieso ablehnen. Jeder schiefe Blick, jedes getuschelte Wort bestätigt meine Erwartung. Kritik bezieht sich nicht auf das was ich tue, sondern auf das was ich bin. Ein böses Wort zuviel reicht da schon aus. Eskalation! Chaos! Teufelskreis! Die kleine Asti hab ich nie ganz angenommen, und dadurch habe ich mich so verhalten wie die Personen, die mich geprägt haben. Mit diesen Mustern bin ich lange Zeit gut gefahren, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man mit ihnen nicht mehr weiterkommt. Meine “falschen” Denkmuster sind/ waren:

  • Ich selber kann mich nicht glücklich machen. Dafür brauch ich andere

  • Andere sind für meine Gefühle verantwortlich und ich für ihre
  • Das Bedürfnis nach Liebe und Aufmerksamkeit ist falsch.

  • Zeige ich Gefühle, bin ich schwach.

  • Wenn ich lieb und brav bin, dann werde ich geliebt.

Ich würde gern das innere Kind annehmen und mich nach folgenden Sätzen richten:

  • Ich bin selber für mein Glück verantwortlich

  • Meine Gefühle möchte ich wahrnehmen und annehmen

  • Ich kann für mich selbst Verantwortung übernehmen

  • Ich darf auch mal verspielt, albern und kindlich sein

  • Ich bin und verhalte mich authentisch, und nicht um etwas zu erreichen.

Mein inneres Kind hat sich immer so bemerkbar gemacht, dass es die Überhand genommen hat. Es hat verhindert, dass sich ein Erwachsener entwickelt. Ein Erwachsener, der sein inneres Kind annimmt und endlich Frieden mit der Vergangenheit schließt. Nein, mein inneres Kind wollte nach außen, wollte mich ganz als Kind haben. Ich wollte versorgt und bemuttert werden. Bloß nichts mit der Welt da draußen zu tun haben. Lieber wieder durch den Geburtskanal zurück ins Warme. Ich habe lange Zeit keine Verantwortung für mein Leben übernommen. Das ist das Schöne an der Kindheit. Man muss sich um nichts kümmern, sich um nichts sorgen machen. Aber Selbstverantwortung bedeutet Unabhängigkeit. Ich brauch das Wohlwollen anderer nicht, um mich selbst als eigenständige und liebenswerte Person anzusehen. Auf sich selber schauen und nicht nach der Bestätigung durch andere suchen. Das ist wahre Unabhängigkeit und Freiheit. Eine schöne Vorstellung, nicht mehr alles in der Umwelt kontrollieren zu müssen, sich nach anderen zu richten, sich anzupassen. Auch mal auf den Tisch hauen, ohne hinterher ein schlechtes Gewissen zu haben. Vor allem auch den Menschen die entsprechenden Gefühle zu offenbaren, ohne sich hinterher versichern zu müssen, wie ist es angekommen? war es okay? Nicht mehr „nur“ lieb und brav sein, sondern so sein, wie ist es dann eben ist. „Lieb und brav sein“ als Schutz hat nur zu Erstarrung und Ausbruch geführt. Das „Wahre“ brodelt unter der Oberfläche. Kleines und großes Asti darf beides sein, wenn eine gesunde Mitte da ist. Und wenn beide endlich Frieden geschlossen haben, dann weiß das große Asti auch viel besser, was es will und wo die Grenzen liegen. Über die eigenen Grenzen habe ich viel nachgedacht. Ich kenne sie. Ich schütze sie. Schwierig wenn mein Gegenüber das nicht versteht und die Grenzen überschreitet. Da gilt es dann sich zu entscheiden. Und Entscheidungen habe ich auch immer sehr ungern getroffen. Aber dann passiert es, dass andere für mich entscheiden. Eine Entscheidung zu treffen, heißt mit den Konsequenzen leben. Und wenn ein anderer entscheidet, dann ist es schwierig, mit den Konsequenzen, die dann folgen, umzugehen.


Mai 6 2008

Altkluges Asti Teil V (mal n ganzes Gedicht)

Das Gedicht habe ich von einem Bekannten mal bekommen. Ich denke, es ist selbstgedichtet.

In Liebe untergehen
Sehnsüchte spüren
die Seele berühren
Gefühle vergehen

Trauer zeigen
Tränen spüren
Leere fühlen
beim Abschied leiden

Angst haben
Mut finden
sich überwinden
Neues wagen

Träume leben
an sich glauben
auf neuen Wegen
der Sonne entgegen


Mai 1 2008

Feiertagsprogramm

Um halb 6 ins Bett, etwas mehr als 6 Stunden geschlafen (immerhin!). Am frühen Abend Chor und jetzt gleich den Tag beenden, indem ich eine Videokassette einschieben werde (Ja, ich besitze noch ein Videoabspielgerät). Ich werde mir “Romeo und Julia” in der Baz Luhrmann Version anschauen. Einer meiner Lieblingsfilme. Und einer der Filme mit dem schönsten und besten Soundtrack (für mich). Ich besitze nicht nur den “normalen” OST, sondern auch den Score. Wenn zu Beginn der Prolog gesprochen wird und dann plötzlich der Chor einsetzt, da ist Gänsehaut garantiert.

Außerdem freue ich mich schon auf den Song “Kissing You” von Des´ree, der bei der ersten Begegnung von Romeo und Julia zu hören ist. Solche Frauenstimmen liebe ich. Schön tief und sanft. Das Video dazu finde ich ganz gut, aber noch schöner ist es, sich die gesamte Szene anzuschauen. Deshalb hier nun beides. Ich muss mir auch schnell Taschentücher holen, denn Tränen kommen garantiert.

Romeo&Julia

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Apr 30 2008

“Aua & Lacher” oder “Verweile doch oh Augenblick”

So, gestern Abend hatte ich mein erstes Drachenboot-Training an der 6-Seen Platte. Ich saß ganz hinten rechts, links neben mir eine Neue, die auch dazu überredet wurde ;) Der Trainier hat uns ganz schön rangenommen: 3 mal 250 mal mit und mal ohne Start und dann noch eine Wende, bei der ich kurz das Gefühl hatte, ins Wasser zu plumpsen. Ansonsten ist das echt anstrengend. Von der Kondition her gehts, nur hat sich meine rechte Schulter immer schnell verkrampft. Auch der Bewegungsablauf macht Schwierigkeiten. Kraft wird nicht aus den Armen geholt, sondern indem die Hüfte und damit auch den Rücken dreht. Hier mal die Theorie dazu.

Nach dem Training war mir ganz schön schwindelig und mein rechter Arm taub. Toll! Heute Morgen (nach 4 kurzen Stunden Schlaf) wollte ich zuerst nicht aufwachen, weil ich dachte, das werden Höllenschmerzen sein. Aber nix da. Natürlich ziehts und zwackts ein wenig, aber schlimm ist es nicht.

So konnte denn auch heute die Morgensendung “Campus und Chaos” bei CampusFM relativ glatt über die Bühne gehen. Bis auf den Patzer bei den 10 Uhr Nachrichten. Ich weiß auch nicht. Ich las grad die zweite Headline vor, als ich sah, wie Sabrina (die Moderateuse) sich die Hand vor den Mund hielt und etwas das Gesicht verzog. Mein erster Gedanke: irgendwas findet sie lustig. Und dann gings auch schon nix. Ich musste auch lachen, habe noch versucht weiter zu lesen, dann musste ich unterbrechen, versuchte das Lachen zu unterdrücken (da enstehen in meinem Rachenraum seltsame Zischgeräusche), dann versuchte ich weiter zu lesen, unterdrückte, faselte was von Entschuldigung und dann hat Sabrina Gott sei Dank!!! den Trenner gespielt. Sie hat sich dann noch wacker durch den Wetterbericht und die Stau-Ansagen gekämpft. Respekt! Und was war los? Sie musste einfach nur husten und wollte es unterdrücken.

Auf jeden Fall war das ein ganz tolles Gefühl, mal wieder zu lachen, ohne bitteren Nachgeschmack. Ich denke, in nächster Zeit werden wieder vermehrt solche Momente passieren. Und wenn es nicht so schnell geht, dann kann ich mich immerhin an heute zurückerinnern.


Apr 29 2008

Asti bewegt sich

Über Bewegung und Aktivität freuen sich nicht nur die Problemzonen, sondern auch die Neurotransmitter im Kopp. Im Moment müssten die eigentlich überschäumen vor Glück und Freude. Die Arbeit am Wochenende ist kräfteraubend und ich bin hinterher herrlich müde. Aber schlafen klappt nicht so gut. Es bleibt bei 5 Stunden – mit Unterbrechungen. Auch die Laufeinheit durch den Park tat gut, mehr aber auch nicht. Gestern Abend wieder Tae Bo mit Siggi. Hat Spaß gemacht und war seeehrr anstrengend. Naja, und heute Abend werde ich zum Rudertraining gehen. Ein Freund und seine Kommilitonen machen bei der Drachenbootregatta im Innenhafen (im Juni) mit. Und für die Boots-Quote wurden noch Mädels gesucht. Heute Abend ist die erste von insgesamt 3 Trainingseinheiten. Wenn ich mich nicht allzu blöde anstelle und nicht ins Wasser plumpse, dann werde ich das wohl mitmachen. Morgen bin ich wahrscheinlich tot. Auf den Muskelkater freue ich mich schon. Und wenn es heute Nacht mit dem Schlafen nicht klappt, dann ist das auch nicht schlimm. Morgen muss ich um 5 Uhr raus, denn um 8h geh ich in Essen bei CampusFM auf Sendung. Muss gleich noch die Nachrichten schreiben und den Ausgang und das Kollegengespräch und bestimmt noch irgendwas.

Ach, und heute Abend ist um 20.30h ein Treffen der Kulturaffäre im Theater. Nur unterwegs bin ich. Aber alles andere wäre im Moment auch nicht auszuhalten. Das Leben ruft!


Apr 28 2008

Altkluges Asti Teil IV

Spruch- Box, reingegriffen und wieder zu.

“Weine nicht, weil es vorbei ist,

sondern lächle, weil es so schön war!”

Okay, ich versuchs.


Apr 24 2008

Juchu…

ich habe meine leere Cremedose wieder. Ich freu mich so, meine heißgeliebte Cremedose, die mehrere Monate schon auf dem Boden lag und vor sich hin existierte. Jetzt hab ich sie wieder! Ich bin entzückt. Was ich damit jetzt alles anfangen kann? Münzen sammeln (aber da hab ich ja schon ein großes Einmachglas), andere Cremes reinfüllen (denke ich eher nicht). Was kann man alles mit einer Cremedose machen??? Ich muss irgendeine Verwendung dafür finden, aber ich bin da im Moment überfragt, denn ich dachte, ich sehe sie nie wieder.


Apr 22 2008

Schlafen? Astis Weg ins Leben

Wie viele Tage hält man das eigentlich aus, wenn man pro Nacht nur 3 Stunden schläft? Hier gibts im Moment keine Gudde Laune. Denn die Gudde Laune ist mir ausgegangen. Selbst das schöne Wetter kann sie nicht zurückbringen. Wie bescheuert sich das anfühlt, wenn man lacht und das Lachen aber eher eine Muskelkontraktion ist und kein Ausdruck von Freude. So geschehen gestern beim Tae Bo. Ein Uni-Sportkurs…mit Siggi. Himmel! Siggi trägt Army-Klamotten, ein Cap, seine Haut sieht aus sehr braungebrannt aus. Siggi brüllt, sein Lieblings-Wort ist “Fuck”. Wenn Siggi schwitzt, dann reißt er sich das Hemd vom Leib und präsentiert uns seine gestählten Oberarme, die in dem schwarzen Muskelshirt gut zur Geltung kommen sollen. Siggi fährt ein gelbes Cabrio, Siggi geht bestimmt ins Delta. Aber Siggi macht etwas Gudde Laune. Besonders beim Power-Tae Bo. Alle Box- und Schrittkombinationen in dreifacher Geschwindigkeit. Siggi motiviert und Siggi legt lustige Musik auf. Huiiii

Naja, trotzdem ich ausgepowert war, waren es doch nur wieder drei Stunden Schlaf.


Sep 15 2007

Mrs. Monk

Mal sehen, ob ich mit Mr. Monk konkurrieren kann:

1. Ich habe eine Affinität zur Zahl 7. Mit den Fingern spiel ich sie in allen Variationen durch: der Daumen berührt zuerst den Mittelfinger (1), dann den Zeigefinger (2), dann den Ringfinger (3) und dann den kleinen Finger (4). Als nächstes berühren Zeige- und Mittelfinger gemeinsam den Daumen (5), schließlich folgen Ringfinger und kleiner Finger (6). Zum Schluss vereinen sich alle 4 Finger und umschließen den Daumen (7).

2. Ich zähle Leerräume zwischen Dingen mit gleichem Abstand (z.B. bei Fahrbahnbegrenzer, Straßenlaternen, Straßenschilder etc.).

3. In Shampoo- und Duschgelflaschen lass ich mindestens 20 ml drin. Dann können sie auch nicht weggeworfen werden und ich habe etwas für schlechte Zeiten. Mein ES orientiert sich wahrscheinlich an den Erfahrungen meiner Mutter oder meiner Oma. Die haben den Krieg noch miterlebt. “Die Omma musste früher mit dem Bollerwagen….”

4. Alles wird exakt abgeschrieben. Schleicht sich ein Fehler ein weigere ich mich es durchzustreichen oder Tippex zu benutzen. Ich schreiben lieber alles noch mal sauber und ordentlich ab.

5. Bücher werden der exakten Größe nach geordnet: die größten nach unten gelegt oder ganz links ins Regal gestellt.

6. Ich lauf immer rechts. Egal wann und egal bei wem. (Das ist kein Ausdruck meiner politischen Gesinnung!)

7. Auf dunklere Straßensteine darf ich nicht treten!

Im Gegensatz zu Monk ist das jedoch gar nichts. Ein Überblick über seine Ängste, Zwänge etc:
Akrophobie (Höhenangst), Achluophobie (Angst vor Dunkelheit)
Aviophobie (Flugangst), Aphephosmophobie (Angst vor Berührungen), Canophobie (Angst vor Hunden), Automysophobie (Angst, schmutzig zu sein), Ophiophobie (Angst vor Schlangen), Aichmophobie (Angst vor spitzen Gegenständen), Klaustrophobie (Raumangst), Agaraphobie (Angst, angefasst zu werden), Bacteriophobie (Angst vor Bakterien), Dentophobie (Angst vor dem Zahnarzt), Enetophobie (Angst vor Nadeln), Angst vor Bettdecken! Milch findet er eklig, ebenso das Gebären. Bilder, die schief hängen, bereiten ihm ein Unwohlsein. Bei Asymmetrie korrigiert er die betreffenden Gegenstände.

Mehr über Monk


Aug 14 2007

Probleme einer Studentin

Ich muss noch eine Hausarbeit schreiben. Im Bereich Literaturwissenschaft. Gegenstand meiner Untersuchung: der Roman “Alle Tage” von Terézia Mora. Fragestellung: noch unbekannt!

Ich hatte zu dem Roman ein Blockseminar bei Herrn Siblewski von Random House besucht, der praktischerweise auch der Lektor des Werkes war.

Mögliche Themen, die laut seiner Aussage noch nie bearbeitet wurden:

1. Labyrinth & Erfahrung von Fremde im Roman

2. Der Augenblick und die Darstellung des Fremden in Augenblicken – Vergleich mit Minutennovellen (Istvan Örkény)

3. Großstadterfahrung in Alle Tage und Berlin Alexanderplatz

4. Alle Tage und Die Winterreise (Wilhelm Müller)

5. Rezeptionen zu Der Fall Orfelia (Terézia Mora) und ihre Auswirkungen auf Alle Tage

So, Entscheidungsschwierigkeiten sind ein grundlegendes Problem meiner Persönlichkeit. Dabei müssen es auch nur 10 bis 15 Seiten sein. Also, für das Hauptstudium recht wenig. Ich grübel schon so lange darüber, dass ich den Inhalt von Alle Tage schon fast komplett vergessen habe.