Gudde Laune

Pand-ASTI-sche Ansichten

Wochenansichten KW 8 und KW 9

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Titel für diese Woche: Anworten! Überall Antworten! Wie war denn die Frage?
Die Woche in der Übersicht: Kalorienangaben auf Pralinenschachteln sind genauso überflüssig wie Menstruationsschmerzen oder Antworten mit Ankündigung.

„Hallo, ich antworte Dir bald. Hab noch was zu erledigen!“ Nee, lass es sein. Antworte mir nicht! Antworte nicht auf meinen Brief, bei dem ich in jede Taste ganz viel Herzschmerz reingesteckt hab, als ich sie drückte. Ich habe mich erklärt, ich habe dargestellt und vielleicht auch den einen oder anderen Denkanstoß gegeben. Mir mitzuteilen auf diesen Brief eine Woche später noch antworten zu wollen zeigt leider nur, dass ich mit den Aussagen in meinem Brief richtig lag. Wir lassen es gut sein und lassen uns in Ruhe. Wir lassen den anderen so leben, wie er will. Ich lasse das alles zu einer netten Anekdote werden.  Wir lassen es so wie es war und wie es noch lange sein wird.
Und wieder werde ich geprüft in einer Disziplin, die mir doch gar nicht liegt. Ich kann doch nicht loslassen. Und genau sowas tu ich mir immer an. Ich such mir immer die Situationen, in denen eigentlich klar ist, dass das mal so kommen wird. Nur um dann hinterher wieder festzustellen, dass mir das schwerfällt und ich wieder ganz doll leide. Anders gedacht: Ich werde nie ein Meister des Loslassens sein. Ich versuch das erst gar nicht mehr. Dann find ich mich eben damit ab und lauf weiterhin mit einer ins Gesicht gemeißelten Trauer rum wegen an den Dingen, Menschen, Erlebnissen, die ich nicht „gesund“ loslasse. Oder ich verdränge, die Möglichkeit gibts ja auch noch.

Wenn das Herz laut ist, dann muss der Kopf noch lauter sein. So füttere ich ihn mit wissenschaftlichen Texten über Dinge, die mir ehrlich gesagt komplett an meinen „intellektuellen“ Allerwertesten vorbeigehen. Ich könnte das alles hinschmeißen und mir sagen: Egal machste was anderes. Aber ich entscheide mich für das Examen, denn dann bin ich noch eine Weile ein bisschen in Watte eingehüllt, auch wenn das im Moment nicht wirklich Spaß macht, angenehm ist und nur mit Einschränkungen klappt. Ich weiß ja auch immer noch nicht, was ich machen will oder ob das, was ich schon mache, ob das überhaupt ausreicht. Wahrscheinlich wird es auf Plan B hinauslaufen. Irgend so ein Depp kommt an, schwängert mich und ich bin Mama früher als mir lieb ist. Dann nützt mir das M.A. hinter dem Namen auch nichts mehr. Auch wenn mich der Gedanke an diese Abkürzung schon reizt: A.M.M.A. :) Von hinten wie von vorne.
Und bald schreib ich darüber, warum das Dreieck meine persönliche geometrische Figur ist. Warum vieles in meinem Leben einem Dreieck gleicht. Das ist ja auch wieder so ne Sache, die mich selber ins Staunen versetzt. Am liebsten würd ich mir selber mein Gehirn entnehmen und nachschauen, wie das so alles verbunden ist. Vielleicht sind meine Synapsen ja neon-gelb oder bestimmte Blutgefäße lila-getupft.

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