Gudde Laune

Pand-ASTI-sche Ansichten

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Titel für diese Woche: „Hurra! Hurra! Steht da“.*
Die Woche in der Kurzübersicht: Panisch wie eine Eintagsfliege, die den Tag überlebt, windet sich der Mensch, wenn er von dem ablässt, was ihn lange Zeit in die Falle tappen ließ.

Die Falle muss weg! Die Falle muss weg!
„Ich höre mit dem Rauchen auf.“ Die ersten Tage dachte ich, ich müsste einfach nur aushalten und einen starken Willen haben. Ich müsste das aussitzen und dann würde ich irgendwann aufwachen und sagen „Juchu, die Königin. Ich mag nicht mehr rauchen.“ So ein Quatsch. Wer sich nicht bewegt, der kommt nicht weiter. Und das schließt auch das gedankliche Bewegen mit ein. Ich häkel mir einen Topflappen mit dem altbekannten Spruch: Wenn ich mich bewege, dann passiert was. Niemand (auch ich nicht) weiß was passiert, aber es passiert was. Auf das Rauchen bezogen: Ich kann zwar das Rauchen aufgeben, aber wenn ich warte und denke:“Ach, irgendwann bin ich kompletter Nichtraucher, habe keine Lust auf Zigaretten und bin von dem Wunsch befreit…einfach so“, dann ist das Blödsinn. Da war die Asti ja am Anfang der Woche mal wieder ganz schön panisch. Drama-Queen. Da macht die Asti alle verrückt. Die Woche war aber auch hinsichtlich der Entzugserscheinungen ziemlich bescheiden. Da kann jetzt der eine oder andere lachen und sich denken:“Die redet Müll, Nikotin ist kein Heroin, das ist ja bitteschön nicht so heftig.“ Naja, aber für meinen Kopf war es heftig. Gerade für jemanden, der sich gern und schnell auf Gedanken stürzt, die sich dann körperlich auswirken. In dem Fall: Höchstens 3 bis 4 Stunden Schlaf und Schwitzeattacken. Mentaler Entzug. Panik! Da machse erstmal nix.
Ich hab seit gestern ein Buch zum Thema „Nichtraucher“. Habs schon dreimal durchgelesen. Ich finds wirklich gut. Die wichtigen Aussagen dringen in mein Hirn! Find ich toll! Im Moment bin ich zuversichtlich. Ich freu mich sogar. Und ich versuche (was mir schwer fällt) nicht an eventuelle Situationen, Ereignisse zu denken, die mal passieren könnten und in denen ich wieder rauchen könnte. Das gelingt mir nur manchmal, aber es klappt. In solchen Momenten steuer ich mit anderen Gedanken dagegen. Ich bin nicht irgendwann Nichtraucher, ich bin es jetzt schon! In diesem Moment. I like!

Sprich und sage mir!
Ich hab Antworten bekommen. Antworten auf Dinge, die ich vorher nicht verstanden habe. Antworten, die ich teilweise schon vermutet hatte, die mich jetzt aber auch nicht glücklich machen, weil sie eben auch Tatsachen schaffen. Und da kann ich nix machen. Da kann die Asti sich auf den Kopf stellen und brüllen:“Ich will aber. Ich will aber.“ Die Astrid kann dann nur versuchen, das Asti auf den Arm zu nehmen und zu beruhigen. Mehr weiß da die Astrid jetzt auch nicht.

In my heaaaad! In my heeeeeeeeead!
Und doch weiß sie mehr. Aufgewühlt und berührt von dem, was ihr erzählt wurde und von dem, was sie selber erfahren hat, kam sie zu dem Schluss: Ich bin mehr als die Summe meiner Erfahrungen und Erlebnisse.  (Alle mal klatschen!) Und damit weiß sie schon mehr als andere, die das erst herausfinden müssen. Unfair, gemein, ungerecht, ungeheuerlich, unglaublich erfreulich und ungemein motivierend und schade.

Getwittert am Samstag 8.Januar.

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