Gudde Laune

Pand-ASTI-sche Ansichten

Die „unerträgliche“ Erkenntnis des Seins!

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Frau A. meint, dass Asti sei zu schnell gewachsen. Frau A. denkt, Asti hat von klein auf gelernt, dass es für das Wohlergehen anderer verantwortlich ist. Das Asti würde deshalb immer sehr viel geben, aber auch sehr viel verlangen. An dem Punkt geht die Rechnung des Deals aber nicht auf! Nicht jeder hat „gelernt“, sich für den anderen aufzuopfern. Nicht jeder stand zwischen den Eltern und hat erlebt, wie sich jeweils ein Elternteil entfernt. Nicht jeder hat dann versucht, dieses Elternteil wieder für sich zugewinnen, indem er oder sie sich angepasst hat. Frau A. denkt, das Asti hat einen schnellen Entwicklungssprung durchgemacht. Es hat angefangen, Grenzen zu setzen und eigene Bedürfnisse eher wahrzunehmen. Dabei hat das Asti geschwankt, zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, zwischen Wachstum und Wunsch nach „klein sein“, denn….“nur wenn ich mich anpasse und lieb bin, werde ich geliebt.“

Frau A. meint, die größte Angts vom Asti sei, dass es verlassen wird, wenn es wächst und unabhängig wird. Aber dem ist nicht so. Eltern und Freunde finden das „starke“ Asti toll und distanzieren sich nicht. Im Gegenteil: sie nehmen teil und freuen sich.

Asti denkt, Frau A. liegt richtig. Asti kann sich nicht über das Wachstum freuen. Asti hat auch ein bisschen Angst, vor all dem Neuen. Aber das braucht das Asti nicht zu haben. Asti hat das Recht, Angst zu haben. Asti weiß, dass sie dann zu Leuten gehen kann, die Asti wieder aufbauen. Und Asti darf sich Aufmerksamkeit wünschen. Der Wunsch wird dann erfüllt oder auch verwehrt. Beides ist möglich, beides darf sein.

Ein Toast auf das Leben, das Glück, nur ich, ich komm nicht mehr mit, mit dem Leben, dem Glück.

Ein Toast auf das Leben, seine Lügen, einen Platz, auf dem man einmal so sein kann, wie man ist. (Kettcar)

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