Asti reflektiert

Mittwoch, Mai 28th, 2008

Es ist immer wieder interessant, wenn man in und von anderen gespiegelt wird. Und ich bin immer wieder erstaunt, was dabei herauskommt. Aber mal der Reihe nach…

Asti ist empfindsam, sensibel und mitfühlend.

Asti hat ein herzliches Wesen und ist liebenswert.

Asti hat ein kindliches Wesen. (Wohlgemerkt: kindlich nicht kindisch…ein Unterscheidung, die ich erstmal verstehen musste. Ich dachte nämlich immer, kindlich ist schlecht, weil steht für Unselbständig und Ablbernheit. Im Gegenteil: es steht für Unbefangenheit, Neugier und Lebensfreude)

Asti kann ganz viel Liebe geben. (Nicht nur an Menschen, sondern auch an Tiere. :) Wenn es eine Gaby- die Pfote in der Realität gibt,dann bin ich das. Ich habe mich immer dagegen gewehrt, als jemand gesehen zu werden, der Liebe geben kann. Ich selber wurde mit zuviel Liebe überhäuft. Die Perversion heißt dann Über-Fürsorge. Fand ich immer ganz schrecklich, wollte selber nie so sein.)

Asti hat einen tollen Humor und ein ansteckendes Lachen. (Manchmal ist es auch ganz schön dreckig.)

Asti ist impulsiv. (Is halt so. Schwierig wird es nur, wenn es zu impulsiv wird und es mehr Schaden bei mir anrichtet.)

Asti ist stur. (Ja, manchmal hab ich einen dicken Schädel und der muss dann durch die Wand. Manchmal klappts, manchmal nicht.)

Asti ist auch mal schwach. (Genau und dann möchte ich Trost und Aufmerksamkeit. Dann möchte ich Grießbrei und Vanillepudding. Dann möchte ich einfach in den Arm genommen werden. Und vorallem muss ich mich für Schwäche nicht schämen.)

Das jetzt zu lesen fühlt sich ganz toll an, weil ich merke, was ich bin und wie ich bin. Und alles darf sein, weil es einfach so ist und weil es übereinstimmt mit dem, was ich merke und erlebe.

Nachtrag: Das Asti ist an und für sich stark. Das ist die schönste und traurigste Erkenntnis zu gleich. Ich muss kein Mäuschen spielen, wenn mir danach ist, dann bin ich es. Aber ich bin KEIN stilles Häschen und muss es für niemanden sein.

One Response to “Asti reflektiert”

  1. Das ist eine vernünftige (und die Richtige) Lebenseinstellung.
    Ich sage auch immer: “Es gibt nur einen wichtigen Menschen auf der Welt – und das bin ich selbst!”
    Anmerkung: Das ist kein Egoismus, sondern reine Lebensfreude und purer Überlebenswillen.

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