Mein Blog ist jetzt ein Chatboard!
Es startete als Blog und nun wird hier schon fast in den Kommentaren gechattet! Bin beeindruckt!
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Es startete als Blog und nun wird hier schon fast in den Kommentaren gechattet! Bin beeindruckt!
So, Bewerbung abgeschickt, Anruf erhalten, Treffen morgen. Mmh…jetzt mal nicht lachen, aber bei den bisherigen Gesprächen ging es ungefähr so: “Wann hasse Zeit?” “Hasse Lust darauf?” So, und morgen dann etwas offizieller, mit vielen Unterlagen. Wäre auf jeden Fall ein cooler Studentenjob. Naja, wenns nicht klappt, hab ich auch schon Plan B. Nächste Woche Umfragen für die DVG unter Studenten machen. Vielleicht trifft man sich ja an einer Haltestelle.
Es ist immer wieder interessant, wenn man in und von anderen gespiegelt wird. Und ich bin immer wieder erstaunt, was dabei herauskommt. Aber mal der Reihe nach…
Asti ist empfindsam, sensibel und mitfühlend.
Asti hat ein herzliches Wesen und ist liebenswert.
Asti hat ein kindliches Wesen. (Wohlgemerkt: kindlich nicht kindisch…ein Unterscheidung, die ich erstmal verstehen musste. Ich dachte nämlich immer, kindlich ist schlecht, weil steht für Unselbständig und Ablbernheit. Im Gegenteil: es steht für Unbefangenheit, Neugier und Lebensfreude)
Asti kann ganz viel Liebe geben. (Nicht nur an Menschen, sondern auch an Tiere.
Wenn es eine Gaby- die Pfote in der Realität gibt,dann bin ich das. Ich habe mich immer dagegen gewehrt, als jemand gesehen zu werden, der Liebe geben kann. Ich selber wurde mit zuviel Liebe überhäuft. Die Perversion heißt dann Über-Fürsorge. Fand ich immer ganz schrecklich, wollte selber nie so sein.)
Asti hat einen tollen Humor und ein ansteckendes Lachen. (Manchmal ist es auch ganz schön dreckig.)
Asti ist impulsiv. (Is halt so. Schwierig wird es nur, wenn es zu impulsiv wird und es mehr Schaden bei mir anrichtet.)
Asti ist stur. (Ja, manchmal hab ich einen dicken Schädel und der muss dann durch die Wand. Manchmal klappts, manchmal nicht.)
Asti ist auch mal schwach. (Genau und dann möchte ich Trost und Aufmerksamkeit. Dann möchte ich Grießbrei und Vanillepudding. Dann möchte ich einfach in den Arm genommen werden. Und vorallem muss ich mich für Schwäche nicht schämen.)
Das jetzt zu lesen fühlt sich ganz toll an, weil ich merke, was ich bin und wie ich bin. Und alles darf sein, weil es einfach so ist und weil es übereinstimmt mit dem, was ich merke und erlebe.
Nachtrag: Das Asti ist an und für sich stark. Das ist die schönste und traurigste Erkenntnis zu gleich. Ich muss kein Mäuschen spielen, wenn mir danach ist, dann bin ich es. Aber ich bin KEIN stilles Häschen und muss es für niemanden sein.
Grießbrei ist lecker. Grießbrei trägt den Geschmack von Kindheit in sich. Also, das ganze Programm: Fürsorge und Trost. Mama kocht eine Schüssel Grießbrei und mit jedem Löffel nimmt das, was schlimm ist oder schlimm erscheint, ein wenig ab. Ich habe es sogar mal geschafft, einen ganzen Tag nur Grießbrei zu essen. Und absolutes Highlight ist sowieso Grießbrei mit Vanille. Das tut dem Bäuchlein gut…
In meine Sprüchebox gewandert, ist folgendes. (Ist sogar vom alten Jo persönlich, also vom dem G.o.t.h. to the e.)
“Wenn`s Dir im Kopf und Herzen schwirrt,
was kannst Du bess`res haben.
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben.”
Ein Liebesgedicht in reinster Form. Für mich enthält es aber noch einen anderen wichtigen Aspekt. Starke Gefühle, welcher Art auch immer, sind bei mir immer eine Art Motor. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich mich erst in den Extremen ganz und gar spüre. Eben dann erst richtig lebendig bin. Wenn Trauer, Wut, Liebe so stark überschäumen, bin ich zuerst wie gelähmt, aber irgendwann schlägt es um in Antrieb, der mich immer zum erstaunen bringt. Ich denke, da liegt auch die Lösung. Ich selbst meine immer, in solchen Momenten, wenn besonders die negativen Gefühle hochkommen, dass ich handlungsunfähig bin. Das verursacht Angst und in der Vergangenheit habe ich mir da so reingesteigert, dass irgendwann gar nix mehr ging. Aber ich habe festgestellt, dass es genau anders ist. Im Angesicht der stärksten Gefühle, ist da doch sehr viel Kraft, die ich nutzen kann. Alles geht etwas leichter von der Hand. Wieso kann das nicht auch in Zeiten sein, in denen nicht unbedingt die Extreme angesagt sind?!?! Es könnte alles so einfach sein…
Was ist ein eindeutiger Indikator dafür, dass man schon weit über seinen Durst äh Pegel getrunken hat?
Wenn man im Hundertmeister vor den Toiletten steht und dann verkündet: “Ich geh jetzt ins Badezimmer!”
In 2 Tagen von 2 Leuten 2 Bücher bekommen. Darum ganz offiziell: Vielen, lieben Dank! Der Dank gilt Prospero für “365 positiven Gedanken” (meine Sprüche-Box freut sich schon auf Futter) und der Frau Schmitz für “Die Aussöhnung mit dem inneren Kind”. Das bedeutet nun ganz viel Lektüre, die ganz viel Mut geben wird.
Jeder hat ein inneres Kind in uns. Es wurde geprägt durch die Eltern. Und dabei kann einiges schief gehen. Mein inneres Kind, das kleine Asti, hat sich sehr stark bemerkbar gemacht. Es hat alle Seiten des Kindes gezeigt, war hin- und hergerissen zwischen Freude, Spontaneität, Neugier, Angst, Rückzug, Lebendigkeit, Verwundbarkeit, Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und Belohnung. Zu lang hab ich die kleine Asti nicht ernst genommen. Und nun stell ich mir die Frage, war ich ein geliebtes oder ein und ungeliebtes Kind? Wenn ich mich zurückerinnere, dann denke ich an eine schöne Kindheit zurück. Es war wohl aber eine seltsame Mischung zwischen zuviel Liebe und zuwenig ernst nehmen gewesen. Das Kind hat einfach bekommen, ob es wollte oder nicht. Oder es hat etwas bekommen, auch wenn es was ganz anderes wollte. Außerdem wurde dem Kind ein „komisches“ Beziehungsmuster vorgelebt von zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Die letzten Jahre habe ich das innere Kind abgetrennt, als Schutz, um nicht den Schmerz des inneren Kindes zu fühlen. Das innere Kind war weggesperrt. Die schlimmen Gefühle, aber auch die positiven Gefühle waren nicht mehr zugänglich. Ein großer Mangel an Selbstwertgefühl entwickelte sich, Schuld und Scham waren und sind noch Schlagworte. Angst allein zu sein und zurückgewiesen werden sind die größten Ängste. Auf andere Menschen trete ich mit dieser Erwartung heran und unterstelle ihnen, dass sie mich ja sowieso ablehnen. Jeder schiefe Blick, jedes getuschelte Wort bestätigt meine Erwartung. Kritik bezieht sich nicht auf das was ich tue, sondern auf das was ich bin. Ein böses Wort zuviel reicht da schon aus. Eskalation! Chaos! Teufelskreis! Die kleine Asti hab ich nie ganz angenommen, und dadurch habe ich mich so verhalten wie die Personen, die mich geprägt haben. Mit diesen Mustern bin ich lange Zeit gut gefahren, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man mit ihnen nicht mehr weiterkommt. Meine “falschen” Denkmuster sind/ waren:
Ich würde gern das innere Kind annehmen und mich nach folgenden Sätzen richten:
Mein inneres Kind hat sich immer so bemerkbar gemacht, dass es die Überhand genommen hat. Es hat verhindert, dass sich ein Erwachsener entwickelt. Ein Erwachsener, der sein inneres Kind annimmt und endlich Frieden mit der Vergangenheit schließt. Nein, mein inneres Kind wollte nach außen, wollte mich ganz als Kind haben. Ich wollte versorgt und bemuttert werden. Bloß nichts mit der Welt da draußen zu tun haben. Lieber wieder durch den Geburtskanal zurück ins Warme. Ich habe lange Zeit keine Verantwortung für mein Leben übernommen. Das ist das Schöne an der Kindheit. Man muss sich um nichts kümmern, sich um nichts sorgen machen. Aber Selbstverantwortung bedeutet Unabhängigkeit. Ich brauch das Wohlwollen anderer nicht, um mich selbst als eigenständige und liebenswerte Person anzusehen. Auf sich selber schauen und nicht nach der Bestätigung durch andere suchen. Das ist wahre Unabhängigkeit und Freiheit. Eine schöne Vorstellung, nicht mehr alles in der Umwelt kontrollieren zu müssen, sich nach anderen zu richten, sich anzupassen. Auch mal auf den Tisch hauen, ohne hinterher ein schlechtes Gewissen zu haben. Vor allem auch den Menschen die entsprechenden Gefühle zu offenbaren, ohne sich hinterher versichern zu müssen, wie ist es angekommen? war es okay? Nicht mehr „nur“ lieb und brav sein, sondern so sein, wie ist es dann eben ist. „Lieb und brav sein“ als Schutz hat nur zu Erstarrung und Ausbruch geführt. Das „Wahre“ brodelt unter der Oberfläche. Kleines und großes Asti darf beides sein, wenn eine gesunde Mitte da ist. Und wenn beide endlich Frieden geschlossen haben, dann weiß das große Asti auch viel besser, was es will und wo die Grenzen liegen. Über die eigenen Grenzen habe ich viel nachgedacht. Ich kenne sie. Ich schütze sie. Schwierig wenn mein Gegenüber das nicht versteht und die Grenzen überschreitet. Da gilt es dann sich zu entscheiden. Und Entscheidungen habe ich auch immer sehr ungern getroffen. Aber dann passiert es, dass andere für mich entscheiden. Eine Entscheidung zu treffen, heißt mit den Konsequenzen leben. Und wenn ein anderer entscheidet, dann ist es schwierig, mit den Konsequenzen, die dann folgen, umzugehen.
Also, da gibt sich aber jemand alle Mühe, was über mich herauszufinden. Nach meinem Namen wird gegoogelt, nach meinem Spitznamen wir geschaut und noch ganz viele andere Möglichkeiten und Kombinationen (mit anderen Personen!) werden angegeben. Kann ich der- oder demjenigen vielleicht weiterhelfen?
Das Gedicht habe ich von einem Bekannten mal bekommen. Ich denke, es ist selbstgedichtet.
In Liebe untergehen
Sehnsüchte spüren
die Seele berühren
Gefühle vergehen
Trauer zeigen
Tränen spüren
Leere fühlen
beim Abschied leiden
Angst haben
Mut finden
sich überwinden
Neues wagen
Träume leben
an sich glauben
auf neuen Wegen
der Sonne entgegen
Was war los?
Auf der Insel
Jack gehts schlecht. Kippt um. Juliet tastet ihn ab. Diagnose: Blinddarmentzündung. Jack muss operiert werden. Berechtigte Frage von Rose: Wieso wird Jack jetzt krank? Die Insel heilt doch! Notoperation. Jack will sein Bewusstsein nicht verlieren und wachbleiben. Kate soll den Spiegel halten, damit er zusehen kann, wie sein Bauch aufgeschnippelt wird. Ist dann doch zuviel für ihn und Juliet entscheidet sich dazu, ihn zu betäuben. Kate und Juliet verstehen sich recht gut. Juliet sagt Kate, Jack habe sie geküsst, aber wohl nur, um sich selbst zu beweisen, dass er nicht in Kate verliebt ist. Juliet sagt aber, sie denkt, es sei so.
Sawyer, Miles und Claire durchforsten den Dschungel. Sie wollen zum Strand. Miles hört Stimmen, bleibt stehen, fängt an zu buddeln. Er findet die Leichen von Karl und Rousseau (sie ist wirklich tot). Plötzlich stürmt Frank, der Heli-Captain aus dem Gebüsch. Er warnt sie, dass die anderen vom Frachter kommen. Die drei verstecken sich. Aarons Schrei verrät sie fast. Aber sie bleiben unentdeckt. Als es dunkel ist, legen sie sich schlafen. Claire wird wach und merkt, dass Aaron weg ist. Sie schaut sich um, da sitzt Christian Shephard, er hält Aaron auf dem Arm. Sie ruft fragend:”Dad?” Als Sawyer morgens erwacht, ist Claire weg. Er rennt durch die Gegend und ruft nach ihr. Aber Claire bleibt verschwunden.
Flashforward
Am Anfang der Folge wacht Jack auf, geht durchs Haus. Es ist klar, dass er in Kates Haus ist. Er geht ins Bad, in dem eine Frau duscht. Es ist Kate. Die beiden sind ein Paar. (Wie doof). Jack arbeitet als Arzt, alles scheint perfekt. Dann beginnt er Visionen zu haben…von seinem Vater. Eines Tages wird er in die Psycho-Klinik gerufen. Er trifft Hurley. Der ist ganz schön fertig, will seine Medis nicht nehmen. Er begründet das so, dass alle Oceanic 6 tot und nie von der Insel gekommen sind. Außerdem hat er eine Nachricht von Charlie an Jack, dass Jack nicht dafür vorgesehen sei, Aaron groß zuziehen. Achso, und bald würde er (Jack) Besuch bekommen.
Jack will nix davon hören. Wieder zu Hause erwischt er Kate bei einem Telefonat, das sie sehr schnell beendet, als sie ihn sieht. Jack wird misstrauisch, sieht mal wieder seinen Vater, lässt sich von einer Kollegin Schlaftabletten geben (hoffentlich kein Atosil) und nimmt diese Pillen mit Alkohol ein. Als er abends zu Hause ist, hat er sich schon ordentlich einen hinter die Binde gekippt. Kate kommt nach Hause. Jack fragt sie, was sie gemacht hat. Er findet, sie verhalte sich komisch. Irgendwann gesteht sie, dass sie ein paar Dinge für Sawyer erledigt hat. (Klingt so, als ob Sawyer noch leben würde?!) Jack meint dann, er (Sawyer) hätte sich entschieden, auf den Insel zu bleiben. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mich ja mal Null berührt. Überhaupt kein Vergleich zu Desmond und Penny. Aber nun gut, das wäre nun wieder zu traurig. Ansonsten war die Folge okay, aber nicht so der Hit.
Um halb 6 ins Bett, etwas mehr als 6 Stunden geschlafen (immerhin!). Am frühen Abend Chor und jetzt gleich den Tag beenden, indem ich eine Videokassette einschieben werde (Ja, ich besitze noch ein Videoabspielgerät). Ich werde mir “Romeo und Julia” in der Baz Luhrmann Version anschauen. Einer meiner Lieblingsfilme. Und einer der Filme mit dem schönsten und besten Soundtrack (für mich). Ich besitze nicht nur den “normalen” OST, sondern auch den Score. Wenn zu Beginn der Prolog gesprochen wird und dann plötzlich der Chor einsetzt, da ist Gänsehaut garantiert.
Außerdem freue ich mich schon auf den Song “Kissing You” von Des´ree, der bei der ersten Begegnung von Romeo und Julia zu hören ist. Solche Frauenstimmen liebe ich. Schön tief und sanft. Das Video dazu finde ich ganz gut, aber noch schöner ist es, sich die gesamte Szene anzuschauen. Deshalb hier nun beides. Ich muss mir auch schnell Taschentücher holen, denn Tränen kommen garantiert.
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