Ich bin ein Duisblog!
Ich wurde aufgenommen. Ganz offiziell, so mit öffentlicher Ankündigung! Gott sein Dank, mit einem vernünftigen Bild von mir!
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Ich wurde aufgenommen. Ganz offiziell, so mit öffentlicher Ankündigung! Gott sein Dank, mit einem vernünftigen Bild von mir!
Da hab ich gestern nicht schlecht gestaunt, als ich um kurz vor 19 Uhr an der Haltestelle Tonhallenstr. ankam und auf die 939 warten wollte. Anstatt vorbeifahrender Busse, kamen plötzlich Läufer um die Kurve geschossen. Mal einen Tag nicht die Zeitung gelesen und wohl was verpasst. So viele ambitionierte Alltags-Athleten! Während ich weiter dem Renn-Rudel zuschaute, stand plötzlich ein älterer, alkoholisierter Mann vor mir am Straßenrand. Der war sichtlich irritiert von dem Treiben auf der Straße. Er machte dem Spruch alt und weise alle Ehre, indem er den Läufern zurief: “Ich müsst mal ne Flasche Wacholder mitnehmen. Dann lauft ihr auch schneller!”
Aber er hat ja nicht ganz unrecht. In meinem Badezusatz gibts auch Wacholder. Ist gut gegen Gelenkschmerzen. Doch ich vermute, diese Art der Verwendung schwebte dem alten Mann nicht vor.
Ich wurde auf jeden Fall gestern auch daran erinnert, dass ich dieses Jahr doch mal einen Halbmarathon laufen wollte. Aber da wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken. Dafür aber nächstes Jahr! Mit Wacholder! Versprochen!
Ich war gestern nach langer Zeit mal wieder im Kapitalisten-Tempel am Duisburger HBF, der UCI Kinowelt. Überrascht habe ich festgestellt, dass noch Filme gezeigt werden, die nicht nur aus Spezialeffekten oder dem typischen Hollywood-Plot bestehen. Es läuft dort nämlich tatsächlich “Zusammen ist man weniger allein“. Ein Film, der von Dialogen lebt und dazu auch noch französisch ist. Fast schon ein Skandal für das Utzi.
Kurz zusammengefasst geht es um vier Menschen, die mehr oder weniger allein und für sich in Paris leben. Da gibt es die magersüchtige Camille, die als Putzfrau arbeitet und in einem Mietshaus unter dem Dach lebt. Im gleichen Haus wohnt Philibert, ein stotternder Adelssprössling und ein komischer Kauz, der durch seine Sprachprobleme und Ticks gehemmt ist im Umgang mit Menschen. Er wohnt zusammen mit Franck, ein Koch und Frauenheld, der jeden Tag von 8 bis 24 Uhr in einem Restaurant schuftet und abends sich entweder die Hirse wegkifft oder Mädels abschleppt oder auch beides zusammen. An seinem einzigen freien Tag in der Woche (Montag) besucht er seine Großmutter, die allein mit ihren Katzen und Vögeln in einem kleinen Häuschen wohnt. Nach einem Sturz muss sie in Krankenhaus und es scheint, dass sie ein Pflegefall wird und nicht mehr alleine wohnen kann.
Camille, Philibert und Franck verweigern sich dem Leben. Ihre Biographien sind gekennzeichnet durch Scheidungen, Einsamkeit und Rückzug. Eines Tages trifft Philibert im Haus auf Camille. Sie freunden sich an und nachdem eine Grippe, die junge Frau überfällt, nimmt Philibert sie in seiner Wohnung auf. Es dauert eine Weile bis auch Franck dies akzeptieren kann. Camille unterscheidet sich gewaltig von seinen Betthäschen. Sie ist mager und eckig und wirkt mit ihren kurzen Haaren eher androgyn. Aus der Zwangsgemeinschaft entwickelt sich allmählich eine echte Wohn- und Lebensgemeinschaft. Erweitert wird sie durch Francks Großmutter. Camille drängt darauf, die alte Frau aufzunehmen und bietet an, sich um sie kümmern. Ein paar Wochen leben die vier unter einem Dach. Camille und Franck beginnen nicht nur den Tisch, sondern auch das Bett miteinander zu teilen. Aber es ist Franck, der sich mehr erhofft, während Camille weiterhin nur vögeln will.
Auf unterschiedliche Weise beginnt die Gemeinschaft langsam auseinanderzubrechen. Philibert, der bei einem Logopäden sein Sprachproblem behandelt, schafft es als Schauspielschüler Fuß zu fassen und eine Frau zu finden. Ferner wird die Wohnung der vier aufgelöst. Sie stammt aus dem Nachlass von Philiberts Familie und soll nun endgültig verkauft werden. Zuerst wird der größte Wunsch der Gromutter, wieder in ihr Haus zurückzukehren, erfüllt. Doch nach nur einer Nacht wird sie von Camille tot in ihrem Lieblingssessel eingefunden. Eine traurige Szene und irgendwie schwebt über dem ganzen Film eine Vorahnung. Franck hält nun nichts mehr in Paris. Er will nach England gehen und dort arbeiten. Er hofft, dass Camille ihn bittet nicht zu gehen. Ihr Unvermögen resultiert aus ihrer Angst… vor dem Leben, vor der ganzen Verantwortung, vor der Nähe etc.
Am Schluss kriegen sie sich natürlich doch! Es mag etwas vorhersehbar und klischeehaft wirken, aber ich hatte bei dem Film nie das Gefühl, da wird etwas zu tief in die Klischeekiste gegriffen. In einer Kritik habe ich gelesen, dass der Film bei drohender Ernsthaftigkeit die Augen verschließt (Beispiel Magersucht). Aber gerade das hat mir gefallen. Tatsächlich ist der Begriff kein einziges Mal im Film gefallen. Es wurde nur verdeutlicht durch das magere Aussehen (Audrey Tautou wirkt noch zerbrechlicher als sonst), die Bemerkungen der Umwelt etc. Ein Bild und ein Blick sagen mehr als 1000 Worte. Auch verlieren sich die Figuren nicht in endlos langen Erklärungsversuchen, warum sie so sind wie sie sind. Es werden gewisse Dinge punktuell angesprochen und das reicht dann auch. Es muss nicht immer alles totgeredet werden. Deswegen wars das auch mit meiner Kritik.
Reingehen! Reingehen!
dann wäre die Welt lebenswerter, dann hätte das Leben einen Sinn mehr und dann hätte ich jeden Tag vollgesabberte Kissen!
Ein Mops wäre schon eine feine Sache. Aber ein Mops ist ja auch ein Lebewesen und kein Spielzeug, deshalb gilt es, einiges zu beachten:
1. Wie es in den Wald schallt
Meine Favoriten für einen Namen sind Sir Hanniball, Herr Lehmann oder auch Kasimir, wobei letzterer schon für meinen erstgeborenen Sohn reserviert ist. Aber wie ist das für den Mops? Eine Freundin, die auch auf Möpse steht, hatte sich überlegt, ihren Mops Onkel Herbert zu nennen. Auch nicht schlecht! Aber man kann sich vorstellen, wieviele Herberts, Lehmanns und Hanniballs (obwohl die wohl selten sind) sich auf der Straße verdutzt umschauen, wenn ihr Name fällt. Ein Mops ist jedoch nicht irgendein Hund, den man mit einer simplen Bezeichnung abspeisen könnte. Auch gilt es zu beachten, das der Name zum Wesen oder Aussehen des Mopses passt. “Tante Käthe” bietet sich ja auch für einen Pudel geradezu an. Hasso, Rex und Bello sind für einen Mops auch einfach zu ordinär.
2. Zipfel oder Dose
Die genannten Namen verweisen allesamt auf ein männliches Tier…und wenn man ein weibliches hat? Darf man einen Hund seines Geschlechtes berauben? Weibliche Namen fallen mir jetzt nicht ein. “Frau Lehmann” klingt scheiße [HALT! "Herr Lehmann" bezieht sich übrigens nicht auf den Torwart, sondern auf die Figur aus dem Roman von Sven Regener und dem gleichnamigen Film "Herr Lehmann", in dem Christian Ulmen die Hauptrolle spielt!]
3. Accessoires
Ich gelobe feierlich, meinen Mops nie in einer engen Handtasche durch die Gegend zu tragen!
Ferner werde ich ihm niemals kleine Schühchen anziehen. Auch werde ich ihn nie in hundeverachtende Kostüme stecken (Ein Mops ist keine Ballerina!) Jedoch werde ich auf die Möglichkeit zurückgreifen, ihm ein Pullöverchen anzuziehen, wenn er die kalte Jahreszeit nicht verträgt, sei es wegen einer OP oder weil er ein ausgedünntes Fell hat.
Ferner schwöre ich, dass der kleine Ringelschwanz nie mit einem Schleifchen verziert wird.
Seid lieb zu Möpsen!!!
P.S. Ich bitte alle Mopshasser davon abzusehen, einen gemeinem Kommentar zu geben! Das gilt besonderes für einen Herr E. aus D.!
Ich habe meine Festplatten durchforstet und bin dabei über einige Kuriositäten gestolpert. Folgender Auszug ist 6 Jahre alt und stammt aus einem Pro Bernd Römer Forum. (Das ist der wortgewandte Staatsanwalt von der Salesch.) Meine damalige bessere Hälfte hatte sich einen Scherz erlaubt und einen Rundumschlag gegen Bernd gestartet. Die vornehmlich weiblichen Forum-Mitglieder waren not amused.
Gerd aus Darmstadt 18. September 2001 – 15:12 Uhr
Ja, hallo… Ich emfange jetzt Sat1 per Antenne auf meinem 4-Graustufen Projektor, und da fiel mir sofort die Sendung “Richterin Barbara Salesch” auf. Die Sendung ist wirklich gut, und ich bin beeindruckt von den Fällen… es ist unglaublich weswegen Menschen im Westen zu harten Strafen verurteilt werden… einer Frau Salzsäure ins Gesicht zu schütten muß schon seine berechtigten Gründe gehabt haben. Also bei uns hier im Osten wäre das auf Zuspruch von meinen Kollegen Kalle Grabowski gestoßen. Am meißten kann ich diese Beule Römer nicht verstehen… er tut so, als wäre er der Moralapostel persönlich, und dabei gibt es genügend Fotos im Internet, welches ich mit meinem 2kb Highspeed Modem erkunde, die das Gegenteil beweisen… dazu muß man nur die “informativen” Seiten ansteuern, wie z.B.: www.scharferosten.de etc. Was ist der Römer für ein Kerl, der Anschläge auf junge Frauen oder Mädchen auch noch verteidigt… sind doch selbst schuld die Weiber, wenn sie das Haus verlaßen, egal zu welcher Tageszeit. An Saleschs Stelle hätte ich die Eule schon gefeuert, und ihn dorthin geschickt wo er hin gehört… zu Erwins Puff gleich bei mir um die Ecke. Der Römer würde einen guten Hinkebein abgeben, so schmierig wie er ist, braucht man bei ihm auch kein Geld für Vaseline auszugeben… ein Pseudonym hätte ich auch schon: BallerBernd oder Laß-Knallen-Bernd! Bei Vorschlägen für andere Namen wendet Euch an Gerd aus Darmstadt, Ost-Darmstadt. Die Post weiß bescheid! P.S.: Bernd, falls Du Interesse hast, dann melde dich bei Erwin aus Gera, Ost-Gera. Du hast immer eine Stelle frei bei Uns… Die Zuchtbullen auf unseren Höfen im Osten langweilen sich, weil die Kühe seit der Wende prüde geworden sind. Also, einen schönen Tag noch… Bis bald, Euer Gerd aus Darmstadt!
N**** 18. September 2001 – 16:21 Uhr
@Gerd. Wie kannst du nur so verachtend über einen Menschen schreiben, den du überhaupt nicht kennst ? Ich bin echt entsetzt. Und nur zu deiner Info, die Fälle und Texte dazu sind geschrieben. Die haben sich Leute ausgedacht. Also kannst du nicht sagen, dass Herr Römer solche Gewalttaten wie Vergewaltigungen gutheißt, denn das tut er sicherlich nicht. Überleg mal besser vorher, was du sagst.
R******18. September 2001 – 16:37 Uhr
Berlin
N***, das sehe ich genauso!!! Aber echt mal, Gerd, wie kannst du nur so über Bernd Römer reden!?! Aber zum Glück denken nicht viele Leute so. Die Mehrheit ist für Bernd. Rat mal warum!!!!!!
k***** 18. September 2001 – 16:41 Uhr
aus heringen, Thüringen
hallo gerd, woher kommst du das du immer vom osten sprichst??? Ich bin auch Ossi aber soviel ossi schreibe ich in meinen setzen auch net. Auch wenn ich stoltz drauf bin. Aber es ist doch auch egal woher man kommt. Mensch ist mensch.Und wie kannste sowas über Bernd sagen??? Kennst ihn doch nicht!!! Wie n*** schon gesagt hat überlege vorher was du schreibst.Soll nicht böse gemeint sein aber bitte überlege vorher!!=) Ciao K****
Am Mittwoch hab ich mal wieder der Infantilität gefrönt und war im Phantasialand. Ein ganzer Tag mit viel Gudder Laune! Und der Tag war in der Tat sehr lang. Los ging es schon um halb 8. So war nach der Ankunft auch noch genug Zeit für ein Brötchen. Man sollte schon eine Kleinigkeit im Magen haben, bevor selbiger kräftig durchgerüttelt wird. Überhaupt merk ich jedes Mal wieder aufs Neue, wie anstrengend so ein Tag im Freizeitpark für mich ist. Und ich bin doch noch so jung?
In den Warteschlangen sind Angst und Panik meine treuen Begleiter. Ich bin zappelig und taste mit meinen Fingern am Hals entlang, um eine Bestätigung zu bekommen, dass der Puls rast und ich kurz vor einem Herzkasper stehe. Manchmal hol ich mir auch eine zweite Meinung ein und lasse Freunde den Puls fühlen.
Zu Beginn der Fahrt geh ich fast immer davon aus, dass ich dies nicht heil überleben werde. Und so muss sich mein Sitznachbar stets die Frage anhören:” Ist der Bügel bei dir auch nicht komplett eingerastet?” Während der rasanten Fahrt habe ich schon den einen oder anderen mit meinem Gekreische erfreut. Auch bei Fremden hab ich schon öfters einen akustischen Eindruck hinterlassen. Ich schreie, dass das Zäpfchen wackelt. Deshalb schmerzte mein Hals diesmal schon sehr früh. Um genau zu sein, nach der 1. Fahrt um kurz vor 10 Uhr!
Von den beiden neuen Attraktionen hab ich aber nur die Black Mamba ausprobiert. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Millionen von Nervenzellen dabei jeweils draufgegangen sind. Talocan hab ich ausgelassen. So TopSpin- Teile gibts auf jeder Kirmes und meist wird mir grad von diesen Geräten schlecht. Lieber 5 Loopings und 6 Schrauben, als sowas!
Wie das Foto beweist: ich habe auch neue Freundschaften geschlossen!
Ich muss noch eine Hausarbeit schreiben. Im Bereich Literaturwissenschaft. Gegenstand meiner Untersuchung: der Roman “Alle Tage” von Terézia Mora. Fragestellung: noch unbekannt!
Ich hatte zu dem Roman ein Blockseminar bei Herrn Siblewski von Random House besucht, der praktischerweise auch der Lektor des Werkes war.
Mögliche Themen, die laut seiner Aussage noch nie bearbeitet wurden:
1. Labyrinth & Erfahrung von Fremde im Roman
2. Der Augenblick und die Darstellung des Fremden in Augenblicken – Vergleich mit Minutennovellen (Istvan Örkény)
3. Großstadterfahrung in Alle Tage und Berlin Alexanderplatz
4. Alle Tage und Die Winterreise (Wilhelm Müller)
5. Rezeptionen zu Der Fall Orfelia (Terézia Mora) und ihre Auswirkungen auf Alle Tage
So, Entscheidungsschwierigkeiten sind ein grundlegendes Problem meiner Persönlichkeit. Dabei müssen es auch nur 10 bis 15 Seiten sein. Also, für das Hauptstudium recht wenig. Ich grübel schon so lange darüber, dass ich den Inhalt von Alle Tage schon fast komplett vergessen habe.
Irgendwie muss die Bild-Zeitung ja ihre Seiten füllen. Paris Hilton stammt von Karl dem Großen ab. Er ist Ahne Nr. 13307362148216! Und im Interview mit dem Historiker, der das herausgefunden haben soll, erfährt man, dass Ahne Nr. 580 Colonel George Mason (1725-1792) ist . Dieser formulierte die Virginia Bill of Rights (1776). Ein kleiner Überblick über die Sippe:
Ich seh schon die nächste Schlagzeile vor meinem geistigen Auge aufblinken: “Paris Hilton: 41 Mal-Ur- Großenkelin von Karl dem Großen muss mal wieder in den Knast!”
Ich hatte heute mein erstes Treffen mit den Studis vom Projekt “Kulturaffäre“. Seit 2006 besteht diese Kooperation zwischen Kulturwirt-Studenten der Uni Duisburg-Essen und den Duisburger Philharmonikern bzw. dem Duisburger Schauspiel. Es geht darum, junge Leute für die Philharmonie oder das Schauspiel zu begeistern, langfristig bei der Gestaltung des Programms mitzuwirken oder auch neue Veranstaltungensideen einzubringen.
Das Treffen heute war etwas mau besetzt. Aber schließlich sind ja auch momentan Semesterferien (na,na,na es heißt “vorlesungsfreie Zeit”) und da hat Student auch mal was zu tun.
Wir haben uns überlegt, wo man in Duisburg überall Werbung machen kann. Wen man ansprechen müsste und ob wir theoretisch bei einer innerstädtischen Festivität unseren Infostand aufstellen könnten.
Da das Projekt im Studiengang Kulturwirt gegründet wurde, soll es bei der O-Woche für die Erstis ebenfalls einen Infostand geben. Da bekommen die Frischlinge dann nicht nur viele gute Ratschläge zum Studienstart, sondern auch Freikarten und Infos, Infos, Infos.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch schon länger nicht mehr im Theater war. In meinem Freundeskreis gibt es einfach zu viele Kunstbanausen. Ich bleib aber hin und wieder beim ZDF Theaterkanal hängen, das ist ja auch schon mal was.
Hier noch ein Bericht: Wer mit wem?
Woran merkt man eindeutig, dass die Ferien vorbei sind? Im Bus sind sie wieder da. Die dummen Kinder, die ihre Handys als Ghettoblaster missbrauchen.
Steig ich in den Bus ein, dann lauern sie schon hinten in der Ecke. Pubertierende Shakkis und Konsorten! Dieser Kaffeesatz der Gesellschaft hört natürlich auch nur die entsprechende Musik. Prolliger Drecks-HipHop oder seichter RnB-Müll. Selbst wenn sie den von mir geschätzten Roggen Roll spielen würden: ES KLINGT SCHEISSE!
According to our research, you’ll be dead by
| January 2065 at age 83 |
– probable cause –
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CANCER |
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![]() |
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| AVERAGE FEMALE LIFE SPAN: | 77.1 years | ||
As you can plainly see, you have more health and vitality than the average woman.
Da schau ich mir grad mal meine Blog-Statistik an und bin etwas verwundert. Zuerst weil es mal mehr als 2 Leser waren, aber vorallem deshalb:
Suchbegriffe, über die ihr Blog gefunden wurde:
Dildo
Dildo für ihn
Das macht zwar auch Gudde Laune (also, das zu lesen), aber mir scheint, ich muss auch mal was seriöses schreiben.
Der gelbe Mann brachte mir heute das Jungsheft. Ein Magazin “ohne harte Interaktion! Dafür mit interessanten Themen, nackten Jungs und mit Latte!” (Ich zitiere nur). Kurzum: Nackedeis, Themen über selbige und ein wenig Popkultur. Ausgedacht haben sich das (natürlich) zwei Mädels.
Frau von heute möchte nicht nur plump nackte Männer präsentiert bekommen, sondern diese hübsch umrahmt von Themen, die bewegen. Frau würde ja niemals zugeben, sich mit sowas, und mit nur sowas, zu beschäftigen. Und da es schon etwas länger das Giddyheft gibt (für Männer) nun also das weibliche Pendant. In beiden Heften sind es übrigens das Mädel bzw. der Junge von nebenan, die sich nackt fotografieren lassen. Und auf der Homepage gibt es auch den Hinweis, dass man Fotos von sich selbst schicken kann, und es dann vielleicht ins Heft schafft. (Nur mal so nebenbei)
Fangen wir mal an. Heft aus dem Umschlag rausgeholt und gleich die erste Enttäuschung: nur DIN A5 Größe! Ob man äh….Frau dann alles sieht?
Mal schnell das Vorwort überflogen:
Voller Stolz wird dann das “rosafarbene Schwanzposter zur Wanddekoration in der Heftmitte” angekündigt. Letzteres hat mein infantiles Gemüt sofort aktiviert und ich blättere danach… mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmh… Vielleicht werde ich es ausmalen. Hier übrigens der Blog des Künstlers (*hust*).
Ich blättere das Heft durch, bin aufmerksam beim lesen und beim schauen. Und da hapert es auch schon. Die nackten Jungs sind mir zu normal. Sind teilweise recht ansehnlich, aber der reine Anblick fremder, nackter Genitalien hat für mich sowieso keinen großen Reiz. Und dann die Fotos: Blauer Feinripp mit Eingriff auf Omas brauner Couch mit Schafsfell.
Die Interviews mit der Promi-Masseuse und International Pony sind kurzweilig ganz amüsant, ebenso die “Ode an Jarvis Cocker” (wohl ein Namenspate des Heftes). Befremdlich finde ich den Artikel “Nachwichsen”, in dem erklärt wird, warum Jungs nach dem Coitus noch mal … müsssen. Richtig überflüssig ist der Beitrag “Do it yourself- Rock aus altem Sweater”. Die Autorin fordert dazu auf, sich einen alten Sweater vom Flohmarkt zu besorgen und dann der spärlichen 3-Schritt Anleitung folgen. Und was das ganze mit Porno zu tun haben soll, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis.
Alles in allem ist das Heft eine nette Idee, die sicherlich noch um einiges ausbaufähig ist. Bis jetzt ist es direkt auf der Homepage bestellbar (Preis 6 €) und in einigen Läden (Köln, Dortmund, Berlin etc) erhältlich.
Zum giggeln und für Gudde Laune reicht es beim nächste Mädelsabend auf jeden Fall.